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Costa Concordia sinks – here is how I researched online

Friday 13 – not a good date for the superstitious. Very bad news for everybody on the Costa Concordia that sank on Friday 13, 2012 near the Italian island of Giglio.

I only learned about the tragedy half an hour ago when I checked the National Austrian News Network orf.at. Only minutes after I had eagerly studied a brochure about cruise travels, and as always marveled by the apparently cheap prices usually associated with them.

Most of my first research is that of a totally unrelated bystander.

This is just a collection of screenshots demonstrating how I went about my research of the tragedy. No words, just pics.

Please do make up your own mind.

My deepest condolences to everybody harmed or struck.

 I learn about the accident.

I want pictures. Head off to the corporate website. (Note: typical behaviour of a social web consultant!)

 

Company displays brief message on the tragedy prominently.

No news or referral to tragedy on blog nor Facebook-page. But blog has not been updated since October, hence bears no big role in communication tool box.

C-Blog

 The bystander is eager for pictures. Off to Twitter. “Costa Concordia” is world trend. Which makes further research easy.

Just one click leads to the collection of pictures I was looking for.

Here are more pictures and international news sources, also by people and travelers involved, than any network could provide (in such short time).

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Die Hotelbranche muss über den Tellerrand schauen – passionPRaxis

Trommelwirbel, Fanfaren, Applaus: Vorhang auf für das erste passionPRaxis-Gespräch. In dieser neuen Reihe werde ich Praktiker aus der Tourismusbranche interviewen, zu Themen wie Social Media, PR und Marketing. Weil Interviews manchmal recht lang werden können, liefert Ihnen aber passionPRaxis die pure Essenz des Gesprächs.

Paukenschlag zum Auftakt? Ausgerechnet bei der PRemiere der passionPRaxis gab es PRobleme. Darin stand ein/e intelligente/R Hotel-Marketing-ManagerIn im Mittelpunkt. Weil ich weiß, dass Firmen es manchmal nicht gerne sehen, wenn ihre Mitarbeiter mit der Presse reden, bat ich das Hotel, bzw. die für Social Media verantwortliche Person, die mir persönlich bekannt ist, telefonisch um die Freigabe meiner digitalisierten Notizen. Mir wurden 24 Stunden in Aussicht gestellt.  Nach 36 Stunden hatte ich weder eine Freigabe, noch vom Unternehmen gehört. Also hakte ich per Mail nach. Die Antwort kam sofort: Vielleicht würde ich bis Abend eine Freigabe bekommen.

Darauf zog ich mein Angebot zurück. Die gute Nachricht ist, die Essenz unseres Gesprächs schafft es trotzdem in die Premiere der passionPRaxis. Wenn auch ohne Nennung der Person und des Hotels. Viel Vergnügen beim Lesen und Teilen!

Content & Social Media Guidelines

Das Manko an Social Media Guidelines: Sie sind meist zu rudimentär. Social Media Guidelines sollten genau enthalten, auf welchen Kanälen was kommuniziert werden kann.

Wir trennen bewusst, welche Inhalte wir für Twitter und Facebook verwenden. Twitter benutzen wir in erster Linie für unsere Angebote und das Tagesmenü. Facebook setzen wir für die aktive Interaktion mit unseren Fans ein. Auf Facebook funktionieren auch Angebote gut. Man muss es nur richtig machen.

Social Media & Hotelmitarbeiter

Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gibt es eine geschlossene Facebook-Gruppe als Kommunikations-Tool. Die Personalabteilung kontrolliert genau, wer der Gruppe angehört. Wenn ein Mitarbeiter das Hotel verlässt, wird auch seine Gruppenmitgliedschaft gelöscht. Diese Gruppe wird gut genutzt und ist gut durchmischt. Natürlich erreichen wir damit nicht alle, deswegen gibt es immer noch das Schwarze Brett.

Mir ist wichtig, das Verständnis für Social Media bei allen im Hotel zu stärken. Damit die sehen, dass es funktioniert. Bei Postings von zufriedenen Gästen auf Facebook oder Bewertungsplattformen, klicken viele Mitarbeiter auf „Gefällt mir“. Da merkt man, dass sie stolz sind auf das positive Feedback.

Social Media & Recruiting

Sind Videos für Recruiting und Mitarbeiter-Bildung denkbar? Absolut, für die junge Generation ist das schon normal.

Tourismus, Hotellerie & Public Relations

Klassische PR macht schon noch Sinn, wird sich aber, was Hotels betrifft, professionalisieren müssen. PR kann nicht lediglich über die Information über das neueste Package, Award oder Spargelmenü funktionieren. Es braucht Inhalte. Denn News kann man sich heute schnell selber online suchen.

In der Hotelbranche, und im Tourismus allgemein, schauen wir immer nur, was die Kollegen machen. Was andere Branchen machen, das hat uns bisher nicht interessiert. Die Hotellerie muss über den Tellerrand hinaus schauen.

Hier würde ein Bild mit dem Namen, Kurzbeschreibung des Unternehmens sowie Link auf die Webseite und Social Media-Präsenzen stehen. Leider konnte das Unternehmen bzw. der/die eigens dafür abgestellte/R Social Media Verantwortliche/R die Freigabe nicht in der von mir erwarteten und ich denke, auch angemessenen Reaktionszeit freigeben. Dennoch wäre es ein Verbrechen wenn  dieses wertvolle Wissen auf  meiner Festplatte verstaubt. Viel Vergnügen beim TEILEN;-)

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Lesen Sie auch Blogger Relations, PR & Ignoranz im TP-Blog

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Nur 17% der PR-Profis sagen “Ich bin Social Media-Profi”

Sind Sie gut gerüstet für Social Media? Auf diese Frage antworteten nur 17% der PR-Fachkräfte mit “Ich bin Social Media-Profi”. Die aktuelle Studie Social Media Trendmonitor 2011 hat es schwarz auf weiß. Erschreckend niedriger Wert, aber es wird noch “bunter”!

  • 30,8 % der teilnehmenden PR-Agenturen ortete bei sich Nachholbedarf.
  • fast 20% der PR-Agenturen bezeichneten Social Media als notwendiges Übel
  • während immerhin 47,9% Social Media als höchst relevant für die PR-Arbeit betrachten
  • und 68,8% sicher sind, dass Social Media die Kommunikationsarbeit revolutioniert

An der Umfrage der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor nahmen 1.738 Journalisten, 1.882 Mitarbeiter aus Pressestellen und 836 PR-Agenturen teil.

Sie sind PR-Mitarbeiter in einem Tourismusverband, einer PR-Agentur oder Interessensvertretung? Sie möchten zu den 17% gehören, die sich als Profis sehen? Dann verschaffen Sie sich jetzt einen Informationsvorsprung gegenüber Ihren laxen Kollegen:

PR & Social Media: Workshop für Tourismusverbände

Ohne Social Media geht es nicht mehr. Doch wie verändert Social Media die Medienarbeit für Ihre Destination? Dieser Workshop vermittelt Ihnen das Rüstzeug, damit sich Ihre Destination weiterhin im virtuellen Rampenlicht sonnt.

Tourismusverbände: alle Infos & Downloads finden Sie auf passionpr.at

PR & Social Media-Training mit Tourismusfokus für PR-Agenturen

Dieser Workshop richtet sich speziell an PR-Agenturen: Ohne Facebook, YouTube, Twitter & Co. geht es nicht mehr. Doch was ist das Potenzial für Ihre PR-Kunden?

Agenturen: alle Infos & Downloads finden Sie auf passionpr.at

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Man braucht auch Gespür – Wie der Nationalpark Donau-Auen Facebook einsetzt

  • Was kommt bei Facebook gut an?
  • Was bringt auf Facebook nichts?
  • Wie kann eine Facebook-Seite Ihre Öffentlichkeitsarbeit ergänzen?

Interessante Antworten darauf finden Sie in meinem Interview mit Erika Dorn, Mitarbeiterin für den Bereich “Besucher & Kommunikation” beim österreichischen Nationpark Donau-Auen.

Welche Rolle spielt die Facebook-Seite für den Nationalpark Donau-Auen?

Wir sind im Herbst 2010 mit unserer Facebook-Seite gestartet. Nach einer recht kurzen „Latenzzeit“ mit wenig Resonanz begannen Fanzahlen und Feedback kontinuierlich zu steigen. Mit knapp 1.000 Fans (Stand Anfang Mai 2011), die eifrig kommentieren, können wir jetzt sagen, dass es eine sehr gute Entscheidung war unseren Webauftritt um Facebook zu erweitern.

Dies hat in unserer schon bisher intensiven Öffentlichkeitsarbeit einen neuen Kommunikationskanal eröffnet. Ziel und Zweck des Nationalpark Donau-Auen ist nicht Gewinn und Absatzsteigerung, sondern vielmehr Akzeptanz – und Facebook bietet eine hervorragende Möglichkeit, dieses Schutzgebiet mit seine Aufgaben und Anliegen zu verankern.

Bekommen Sie auch im echten Leben Feedback auf die Seite?

Direkt auf die Seite angesprochen werde ich selten, aber der Erfolg ist dennoch spürbar – weil die Menschen auf Facebook mit uns interagieren! Sie „liken“ Inhalte, kommentieren Einträge, stellen Fragen und posten auch zunehmend Eigenes mit Nationalpark-Bezug wie etwa Fotos, die sie in den Donau-Auen geschossen haben.

Neben den „klassischen“ Möglichkeiten, den Nationalpark zu kontaktieren, wie Telefon und E-Mail, haben wir auf unserer Homepage schon lange ein Gästebuch. Dieses wird jedoch im Vergleich zu Facebook kaum genutzt. Dies zeigt uns, dass wir mit der Facebook-Seite offensichtlich Menschen, die durchaus Interesse am Nationalpark Donau-Auen haben, dort abholen wo sie bereits sind und ihnen nun ein Forum bieten.

Gibt es etwas, was Sie bei Ihrer Facebook-Seite überrascht?

Das meiste Feedback und zahlreiche „Gefällt mir“ erhält man natürlich für Hübsches, Nettes und Skurriles – etwa kurzen Infos zu kommenden Events, prächtigen Naturfotos und dergleichen. Doch etliche unserer Fans sind mittlerweile durchaus auch an „Hintergrundinfo“ und tieferen Inhalten interessiert. Der Nationalpark Donau-Auen berührt ja in seiner vielschichtigen Arbeit auch Themenbereiche, die sperrig sind oder auf öffentliche Kritik stoßen.

Die Möglichkeit, Sachverhalte dazu direkt auf Facebook zu transportieren, ist natürlich begrenzt, aber mittels Verlinkung zu Website und Blog oder auf externe Seiten kann man entsprechende Info liefern. Dies wird genutzt und die Fans posten unterstützende Kommentare. Man könnte sagen, es bildet sich eine „Insider-Community“ aus – was ganz in unserem Sinne ist, da wir BotschafterInnen für unsere Nationalpark-Arbeit in Naturschutz und Umweltbildung benötigen!

Welche Voraussetzungen sollten Ihrer Meinung nach gegeben sein?

„Eingelesen“ ist man in Facebook rasch – die Bedienung ist wirklich kinderleicht. Was man benötigt ist einiges an Zeit – die Seite muss täglich und laufend gepflegt werden. Speziell Feedback der Fans soll im Auge behalten und bedient werden. Dieser Freiraum muss der/dem entsprechenden Mitarbeiter/in im Unternehmen gelassen werden.

Und man braucht auch ein bisschen Gespür. Publizieren um des Publizierens willen bringt nix – das kann nach hinten losgehen, weil es vielleicht den einen oder anderen Fan übersättigt. Aber wenn es was Passendes zu sagen gibt – sofort online damit, und zwar offen, schnörkellos und ohne die üblichen PR-Phrasen.

Der Nationalpark bietet auch seit 2008 einen Weblog an. Haben Sie neben Medienarbeit auch schon mal an Blogger Relations gedacht?

Ein spannender Themenkreis abseits unserer klassischen Pressearbeit, dem ich mich zukünftig verstärkt widmen möchte!

Für mich als langjährige Referentin von Social Media-Workshops ist Frau Mag. Dorn ein echter Glücksfall. Wie kaum eine andere Kundin, setzt sie absolut jeden meiner Tipps sofort in die Praxis um. Ende 2008 buchte mich die PR-Expertin und ehemalige Journalistin  für einen Individual-Workshop, Ende 2010 für ein individuelles Social Media-Coaching.

Alle Adressen des Nationalparks Donau-Auen:  www.donauauen.at www.facebook.com/donauauen blog.donauauen.at Foto vom Nationalpark Donau-Auen: Popp

Lesen Sie auch:

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Macht Ihre Presse-Aussendung Sinn? Wie Sie in die Medien kommen

Letztens las ich im Wirtschaftsteil meiner Lieblingszeitung, dass über ein österreichisches Hotel der Konkurs eröffnet wurde. Das traf mich zutiefst. Nicht, weil ich es kannte. Nein, ich hatte noch nie von diesem Hotel gehört. Sondern, weil ich als Selbstständige und vor allem als Tochter von spät berufenen Unternehmern, mit jedem Kollegen mitfühle.

Egal ob Kebab-Bude, Modeladen oder eben Hotel: Mein Herz blutet, wenn ich sehe, dass es einem Unternehmen schlecht geht. Natürlich konnte ich meine journalistische Neugier nicht bändigen. Auf den ersten Blick fiel mir auf der Webseite des Hotels nichts auf. Sie war solide, nicht besonders modern, aber die vielen angepriesenen Packages auf der Startseite zeigten, dass sich das Hotel um Gäste bemüht hatte. Ansonsten wurde mir nicht klar, was dieses Hotel besonders, anders oder überzeugender macht.

Social Media? Fehlanzeige.

Aber halt, nicht dass Sie glauben, ich hielte den Einsatz von Facebook & Co für ein Allheilmittel. Aktive Fans, die sich aus treuen Kunden zusammen setzen, sind sicher gute Verbündete. Aber eben nicht ein Garant für den Fortbestand eines krisengeschüttelten Unternehmens.

Was mir dann doch auffiel: Das marode Hotel hatte einen Pressebereich. Und nicht nur das. Es wurde von einer renommierten PR-Agentur beraten. Davon zeugten regelmäßige Presseaussendungen. Da musste ich innehalten. Als PR-Beraterin war ich natürlich beunruhigt. Denn was bedeutet das für meine „Kunst“, wenn PR diesem Hotel nicht helfen konnte.

Also öffnete ich die Presseaussendungen der letzten beiden Quartale. Dann wurde mir einiges klarer. In den Aussendungen ging es darum, dass die Saison eröffnet wird, bzw. zu Ende geht. Dass ein Konzert mit einem berühmten Star statt finden wird (von dem ich aber noch nie gehört hatte). Dass dieses Konzert mit dem vermeintlich berühmten Star stattgefunden hatte. Dass es Frühling wird. Dass der Winter vor der Tür steht. Dass das Hotel deswegen wieder seine bewährten Packages anbietet.

Autsch! Das konnte natürlich nicht funktionieren. Solche Aussendungen wird jeder Redakteur sofort löschen. Presseaussendungen sind aber immer noch wirkungsvoll.

Wann machen Presseaussendungen Sinn?

  • Wenn es etwas Neues gibt
  • Wenn es einen aktuellen Bezug zu einem Thema gibt, das gerade im Zentrum des Interesses steht.

Jahreszeiten kommen und gehen. Das ist keine Neuigkeit. Das trifft auch auf Services zu, die es schon länger gibt. Natürlich können Sie eine Agentur beauftragen oder selbst eine Presseaussendung verschicken, in der nichts Neues steht. Aber Sie werden damit nichts erreichen.

Was macht man also als Unternehmen bzw. Destination, um in die Medien zu kommen? Was kann ein Hotel machen, wenn die Eröffnung und letzte spektakuläre Renovierung schon länger zurück liegt?

Die Antwort ist tatsächlich knifflig. Wenn Sie nicht die Zeit, Energie oder das Budget haben, um ein einzigartiges Angebot oder ein ungewöhnliches Event ins Leben zu rufen, dann wird eine Presseaussendung, so professionell sie auch gestaltet sein mag, nicht das Interesse von Reiseredakteuren erregen.

Was also tun?

Social Media? Ja, natürlich! Aber nicht nur.

Auch in diesem Fall kann sich klassische Medienarbeit auszahlen. Allerdings brauchen Sie dafür:

  • eine Positionierung (Single-Hotel, autofreies Alpendorf, glutenfreie Küche)
  • Einzigartigkeit (die erste Reederei in Frauenhand)
  • ein privates Talent oder Leidenschaft (Extremsport, selbstgemachte Naturkosmetik, praktische Philosophie)
  • ungewöhnlichen Background bzw. Story (Nullenergie-Hotel in Wien)
  • viel Charisma (Reinhold Messner & seine Südtiroler Museen)

In all diesen Fällen, können Sie die Aufmerksamkeit von Journalisten auf einer anderen Ebene, als auf der News-Schiene, auf sich ziehen.

Sie haben schon Recht: Auch ein Single-Hotel ist nur einmal neu.

Nach der Eröffnung müssen neue Aufhänger und Anlässe gefunden werden. Das Single-Hotel kann sich zum Beispiel jedes Mal zu Wort melden, wenn es neue Studien zur steigenden „Vereinsamung“ in unserer Gesellschaft gibt. Wenn Feste anstehen, vor denen Singles grauen, wie Weihnachten und Silvester. Es kann eine Umfrage zum Thema durchführen: Wie verbringen Alleinreisende ihre Ferien. Oder auf diese Bezug nehmen.

Das soll jetzt nur eine kleine Anregung sein. Aber ich denke, es kommt rüber, was ich sagen möchte oder?

Ohne Einzigartigkeit, Besonderheit oder Geschichte geht es nicht!

In so einem Fall, machen Presseaussendungen keinen Sinn. Sparen Sie lieber Ihr Geld. Das heißt aber nicht, dass PR nicht funktioniert. Es heißt nur, dass Sie ein anderes PR-Werkzeug anwenden müssen. Das kann die direkte Einladung von Reiseredakteuren sein oder sogar Blogger Relations.

Und ja, auch in diesem Fall müssen Sie kommunizieren können, was Ihr Unternehmen bzw. Destination besonders macht.

Social Media ersetzt PR nicht. Das weiß ich auch aus eigener Erfahrung! In Kombination sind beide unschlagbar.

Welche Erfahrungen haben Sie bisher mit PR gemacht? Sind Sie der Meinung, dass sich eine Positionierung auszahlt?

Wenn Sie PR-Verantwortlicher in einem Tourismusverband oder PR-Profi  in einer PR-Agentur mit Tourismuskunden sind, dann informieren Sie sich über mein neues Angebot

NEU: PR & Social Media-Workshop – So bringen Sie Ihre Medienarbeit auf den neuesten Stand

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Angstfrei mit Online-Videos durchstarten

Online-Videos sind längst keine Innovation mehr, sondern werden früher oder später zu den normalen Bestandteilen jeder Webseite gehören. Mit Video können Sie Ihr Angebot online besonders überzeugend präsentieren.

Im aktuellen Newsletter für Touristiker finden Sie 7 praktische Tipps, damit Sie 2011 Ihr ersten bzw. nächstes Video-Projekt umsetzen.

Hier ist ein kleiner Vorgeschmack:

1) Wir sind nicht im Fernsehen
2) Nobody is perfect
3) Reden Sie wie im echtem Gespräch
4) Vermeiden Sie alles Künstliche
5) In der Kürze liegt die Würze
6) Vorbereitung spart Zeit
7) Notizen machen sicher

Hier geht es zum aktuellen Newsletter:
http://passionpr.at/2011/01/online-videos-im-tourismus.html

Damit Sie in Zukunft keine Ausgabe verpassen, bzw. in Genuss der Extra-Goodies kommen melden Sie sich bitte hier an: http://passionpr.at/impuls

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Twitter oder Facebook – was eignet sich besser für Krisenkommunikation?

“Was, die Flughäfen twittern wirklich? Und wieso nicht Facebook statt Twitter?“ Diese erstaunte Aussage kam von einem guten Freund, als ich ihm von meiner Twitter-Analyse der vom Schneechaos betroffenen Flughäfen Frankfurt, Paris, London und Brüssel erzählte.

Noch mehr Krisenkommunikation mit Social Media: Wie Flughäfen im Schneechaos twitternWütende “Fans”: Wie mit Shitstorms auf der Facebook-Seite umgehen! Jetzt lesen>

Meine Antwort: Weil Twitter viel schneller und unmittelbarer ist. Und weil das Internet wegen des Chaos auf den Flughäfen nicht mehr funktioniert hat. Nur die Leute mit Smartphones hatten Zugang zu Online-Infos.

Ich gebe zu, mit der Antwort war ich nicht ganz zufrieden. Danach lag ich sogar einige Stunden wach im Bett. Schön, denn jetzt kann ich auch Ihnen eine bessere Argumentation liefern.

Wieso ich Twitter für den besseren Kommunikations-Kanal in der Krise halte:

  1. Im Gegensatz zu Facebook, kann Ihnen ein Kunde in Not über Twitter jederzeit einen Hilfeaufruf – mittels @IhrTwitterKontoName – senden. Er braucht nicht erst Fan der Facebook-Seite zu werden. Will heißen, es ist nur ein Twitter-Konto erforderlich und er muss Ihren Twitter-Kontonamen kennen.
  2. Ein Twitter-Konto ist viel schneller erstellt, als ein Facebook-Profil. Reisende haben wegen der Schneekrise auch Hunderte Konten angelegt, nur um Twitter für die schnelle Kommunikation zu nutzen. Worauf ich mich bei dieser Behauptung stütze: Wenn man ein neues Twitter-Konto erstellt, ist das Twitter-Ei als Profilbild voreingestellt. Nutzt man Twitter regelmäßig, ersetzt man dieses schleunigst durch ein attraktives Bild seines eigenen Konterfeis. In der gegenwärtigen Schneekrise haben die von mir beobachteten Flughäfen Hunderte von neuen Followern gewonnen, die eben durch ihre Eierkopf-Bilder leicht zu identifizieren sind.
  3. Die Begrenzung auf 140 Zeichen hat in der Krise große Vorteile: Jeder muss seine Nachricht auf das Wesentliche reduzieren. Das spart Zeit: beim Lesen und beim Beantworten! Und Zeit ist bekanntlich nicht nur in der Krise Geld!Der größte Vorteil gegenüber Facebook bleibt für mich die Suchbarkeit. Jeder Twitter-User kann über den Hashtag – das Rautezeichen – blitzschnell nach aktueller Information zu einem bestimmten Begriff suchen. Haben Sie schon mal eine befriedigende Suche auf Facebook erlebt? Eben! Gerade in Krisensituationen, kann man sich auf Twitter schnell einen absolut aktuellen Überblick verschaffen. Das schafft selbst Google nicht!
  4. Ich hatte es schon in meiner Analyse erwähnt: Twitter ist ideal für Unternehmen, die im Falle des Falles – in unserem Fall der Krise, mit Kunden weltweit kommunizieren müssen.

Twitter-David gegen Facebook-Goliath

Wenn wir uns jetzt auf den deutschen Sprachraum konzentrieren, bleibt das K.O.-Argument, dass Facebook mit rund 16, 3 Millionen Usern in Deutschland und Österreich aufwarten kann, wogegen sich Twitter mit kolportierten 350.000 deutschsprachigen Konten recht mickrig ausnimmt (Stand Herbst 2010).

Aber, seien wir realistisch, wer ist denn Facebook-Fan eines Flughafens? Ich hab nicht einmal gewusst, dass Flughäfen schon “im Social Media unterwegs sind”. Aber vergleichen Sie einmal die aktuellen Zahlen.

Frankfurt Flughafen – Facebook: 1.586  / Twitter: 1.073
Paris Airports – Facebook: 3.339  /  Twitter: 1.839
Heathrow London – Facebook: 2.662/ Twitter: 44,391

Von den 570.000 Millionen Facebook-Usern können sich die drei Flughäfen gemeinsam nicht einmal eine promille-dicke Scheibe abschneiden.

Heathrow fällt mit der hohen Twitter-Follower-Zahl aus dem Rahmen. Logisch: Hier handelte es sich um eine tagelange Totalsperre des wichtigsten europäischen Flughafens. Dementsprechend viele Passagiere waren betroffen. Und die sind nicht Facebook-Fans geworden, sondern eben Twitter-Follower. Außerdem wurde für jeden Besucher der Twitter-Seite von Heathrow gleich ersichtlich, dass ihnen dort aktiv mit Information weitergeholfen wird. Das hat zum Anstieg beigetragen.

Tipp: Jedes Unternehmen kann natürlich selbst entscheiden, wie es diese Kanäle einsetzt.
Der Flughafen von Frankfurt und Heathrow schlagen sich wirklich wacker. Gratulation.

Entsetzt, nicht nur nicht überrascht, bin ich davon, wie Paris Airports während der Krise auf der Facebook-Seite kommuniziert haben. Krise? Was für eine Krise? Stattdessen finden sich dort launige Teaser für die Artikel aus dem aktuellen – und wirklich exzellenten – Flughafen Magazins Paris LIFESTYLE! In dem Sinne: Oui, c’est Paris!!!

Haben Sie noch mehr Argumente, die für Twitter sprechen?

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Raus aus der Online-Wüste!

Virtuelles Mauerblümchen war gestern. Mit Social Media werden Sie sichtbarer! Ich bin Karin Schmollgruber: Online-Pionierin mit mehr als 12 Jahren Erfahrung in der digitalen Kommunikation... und austro-chilenische Wahl-Wienerin, die Sie garantiert nicht in der (Online)-Wüste stehen lässt!
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