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Twitter oder Facebook – was eignet sich besser für Krisenkommunikation?

“Was, die Flughäfen twittern wirklich? Und wieso nicht Facebook statt Twitter?“ Diese erstaunte Aussage kam von einem guten Freund, als ich ihm von meiner Twitter-Analyse der vom Schneechaos betroffenen Flughäfen Frankfurt, Paris, London und Brüssel erzählte.

Noch mehr Krisenkommunikation mit Social Media: Wie Flughäfen im Schneechaos twitternWütende “Fans”: Wie mit Shitstorms auf der Facebook-Seite umgehen! Jetzt lesen>

Meine Antwort: Weil Twitter viel schneller und unmittelbarer ist. Und weil das Internet wegen des Chaos auf den Flughäfen nicht mehr funktioniert hat. Nur die Leute mit Smartphones hatten Zugang zu Online-Infos.

Ich gebe zu, mit der Antwort war ich nicht ganz zufrieden. Danach lag ich sogar einige Stunden wach im Bett. Schön, denn jetzt kann ich auch Ihnen eine bessere Argumentation liefern.

Wieso ich Twitter für den besseren Kommunikations-Kanal in der Krise halte:

  1. Im Gegensatz zu Facebook, kann Ihnen ein Kunde in Not über Twitter jederzeit einen Hilfeaufruf – mittels @IhrTwitterKontoName – senden. Er braucht nicht erst Fan der Facebook-Seite zu werden. Will heißen, es ist nur ein Twitter-Konto erforderlich und er muss Ihren Twitter-Kontonamen kennen.
  2. Ein Twitter-Konto ist viel schneller erstellt, als ein Facebook-Profil. Reisende haben wegen der Schneekrise auch Hunderte Konten angelegt, nur um Twitter für die schnelle Kommunikation zu nutzen. Worauf ich mich bei dieser Behauptung stütze: Wenn man ein neues Twitter-Konto erstellt, ist das Twitter-Ei als Profilbild voreingestellt. Nutzt man Twitter regelmäßig, ersetzt man dieses schleunigst durch ein attraktives Bild seines eigenen Konterfeis. In der gegenwärtigen Schneekrise haben die von mir beobachteten Flughäfen Hunderte von neuen Followern gewonnen, die eben durch ihre Eierkopf-Bilder leicht zu identifizieren sind.
  3. Die Begrenzung auf 140 Zeichen hat in der Krise große Vorteile: Jeder muss seine Nachricht auf das Wesentliche reduzieren. Das spart Zeit: beim Lesen und beim Beantworten! Und Zeit ist bekanntlich nicht nur in der Krise Geld!Der größte Vorteil gegenüber Facebook bleibt für mich die Suchbarkeit. Jeder Twitter-User kann über den Hashtag – das Rautezeichen – blitzschnell nach aktueller Information zu einem bestimmten Begriff suchen. Haben Sie schon mal eine befriedigende Suche auf Facebook erlebt? Eben! Gerade in Krisensituationen, kann man sich auf Twitter schnell einen absolut aktuellen Überblick verschaffen. Das schafft selbst Google nicht!
  4. Ich hatte es schon in meiner Analyse erwähnt: Twitter ist ideal für Unternehmen, die im Falle des Falles – in unserem Fall der Krise, mit Kunden weltweit kommunizieren müssen.

Twitter-David gegen Facebook-Goliath

Wenn wir uns jetzt auf den deutschen Sprachraum konzentrieren, bleibt das K.O.-Argument, dass Facebook mit rund 16, 3 Millionen Usern in Deutschland und Österreich aufwarten kann, wogegen sich Twitter mit kolportierten 350.000 deutschsprachigen Konten recht mickrig ausnimmt (Stand Herbst 2010).

Aber, seien wir realistisch, wer ist denn Facebook-Fan eines Flughafens? Ich hab nicht einmal gewusst, dass Flughäfen schon “im Social Media unterwegs sind”. Aber vergleichen Sie einmal die aktuellen Zahlen.

Frankfurt Flughafen – Facebook: 1.586  / Twitter: 1.073
Paris Airports – Facebook: 3.339  /  Twitter: 1.839
Heathrow London – Facebook: 2.662/ Twitter: 44,391

Von den 570.000 Millionen Facebook-Usern können sich die drei Flughäfen gemeinsam nicht einmal eine promille-dicke Scheibe abschneiden.

Heathrow fällt mit der hohen Twitter-Follower-Zahl aus dem Rahmen. Logisch: Hier handelte es sich um eine tagelange Totalsperre des wichtigsten europäischen Flughafens. Dementsprechend viele Passagiere waren betroffen. Und die sind nicht Facebook-Fans geworden, sondern eben Twitter-Follower. Außerdem wurde für jeden Besucher der Twitter-Seite von Heathrow gleich ersichtlich, dass ihnen dort aktiv mit Information weitergeholfen wird. Das hat zum Anstieg beigetragen.

Tipp: Jedes Unternehmen kann natürlich selbst entscheiden, wie es diese Kanäle einsetzt.
Der Flughafen von Frankfurt und Heathrow schlagen sich wirklich wacker. Gratulation.

Entsetzt, nicht nur nicht überrascht, bin ich davon, wie Paris Airports während der Krise auf der Facebook-Seite kommuniziert haben. Krise? Was für eine Krise? Stattdessen finden sich dort launige Teaser für die Artikel aus dem aktuellen – und wirklich exzellenten – Flughafen Magazins Paris LIFESTYLE! In dem Sinne: Oui, c’est Paris!!!

Haben Sie noch mehr Argumente, die für Twitter sprechen?

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Schneechaos löst Shitstorm auf Facebook aus – wie mit wütenden Facebook-Fans umgehen?

Noch mehr Krisenkommunikation mit Social Media: Wie Flughäfen im Schneechaos twittern! Jetzt lesen>

Das Schneechaos trifft natürlich nicht nur die Passagiere und Flughäfen, sondern auch die Airlines. Per Zufall surfte ich heute auf die Facebook-Seite von Austrian Airlines, denn dort wurde der 30.000 Fans gefeiert, indem das Logo mit einer Banderole versehen wurde. Gute Aktion. Bravo!

Ich wunderte mich allerdings, dass die Pinnwand auf den Filter “nur Austrian Airlines” eingestellt war. Meinen Kunden rate ich davon immer ab. Denn “Fans”, die auf der begeisterte Pinnwand Meldungen schreiben, bzw. der professionelle Umgang mit unzufriedenen Kunden, ist die beste PR für ein Unternehmen, egal aus welcher Branche und welcher Größe.

Also wechselte ich den Filter, um mir alle Meldungen anzeigen zu lassen. Und siehe da, auf der Pinnwand spielt sich gerade ein erbitterter Shitstorm ab. Anscheinend sind die Schwiegereltern von recht vielen Austrian-Airlines-”Fans” seit drei Tagen in Wien gestrandet, weil sie wegen der Heathrow-Sperre nicht nach London können. Und alle betroffenen Schwiegereltern haben auch noch ein Herzproblem. Eine Häufung unglücklicher Umstände, die dann doch verdächtig ist.

Was ist geschehen: Es geht nicht um eine zufällige Vielzahl von herzkranken Schwiegereltern. Nein, die Familie hat offenbar unter all ihren Facebook-Freunden eine Kampagne angezettelt. Einige Dutzend der neuen Fans sind eigentlich Aktivisten in privater Mission gegen Austrian Airlines. Zum Teil wird dieselbe Meldung über und über veröffentlicht. Zum Teil würzen die Nicht-Fans die Vorlage mit zusätzlichen Gemeinheiten.

Wie mit wütenden Fans auf der Facebook-Seiten umgehen

Zweifelsohne ist das für alle Betroffenen eine unglückliche Situation. Ich würde sagen, eine Situation, in der es keine Gewinner geben kann. Oder doch? Was kann ein Unternehmen machen, dass von einer solchen privaten Fehde oder einem öffentlichen Aufschrei – wir erinnern uns an BP oder Nestle und WWF – getroffen wird?

Meine Tipps:

  • Stellen Sie nicht den “Nur mein Unternehmen”-Filter ein – das zeugt nur von Verzweiflung und ist kein souveräner Umgang mit den neuen Kommunikations-Kanälen.
  • Veröffentlichen Sie Ihre eigene offizielle Stellungnahme auf der Pinnwand – diese sollte nicht vom Praktikanten kommen, sondern je nach Schwere des Problems, vom Firmenchef höchstselbst. Damit meine ich nicht, dass jede einzelne perfide Meldung individuell beantwortet wird. Aber die anderen vielleicht zufällig vorbei kommenden Fans sollten sofort erfassen können, wie Sie normalerweise mit Ihren Kunden umgehen, indem sie erfahren, was Sie bisher unternommen haben, um das Problem zu lösen.
  • Reagieren Sie MENSCHLICH - will heißen: ehrlich zerknirscht, sachlich, kurz.
  • Verlagern Sie die Problemlösung – bieten Sie in Ihrer Antwort eine Kontaktadresse oder Telefonnummer  mit dem Namen der informierten Ansprechperson an, um das Problem offline zu lösen. Bitte nehmen Sie nicht selbst über Facebook Kontakt auf, denn das verstößt gegen die Regeln.
  • Machen Sie auf Ihre Sichtweise aufmerksam – weisen Sie auf Facebook in der Info-Box unter dem Logo auf einen eigenen Facebook-Reiter oder eine externe Seite Ihrer Webseite hin, wo Sie weiterführende Information oder Ihren Status über die Ursache des Übels veröffentlichen.
  • Aktivieren Sie Ihre wirklichen Fans - z.B. über Twitter oder über Ihren hoffentlich wohl etablierten Newsletter, der wiederum hoffentlicht nicht nur aus Rabatt-Aktionen und Gewinnspielen besteht.

Kleiner Trost: Die Erfahrung zeigt, auch der schlimmste Shitstorm geht vorbei. Aber wie schon ein weiser Mann sagte:

Wenn du verlierst, verliere nicht den Lerneffekt – Dalai Lama

Noch was: Das Schneekugel-Gewinnspiel (ausgerechnet Schneekugeln) trägt genau in diesem Fall nicht zur Entspannung bei. Das würde ich dringend aussetzen!

Mein Beitrag über die schneechaos-bedingte Krisenkommunikation verschiedener europäischer Flughäfen hat ein für mich überwältigendes Echo ausgelöst. Danke an alle Leser, die meine Analyse getwittert haben und “liken”. Das ist das schönste Weihnachtsgeschenk!

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Facebook für Reisebüros & Hotels – aktuelles Interview

Facebook-Marketing für Reisebüros und Hotels: Das war das Thema, zu dem mich ein renommiertes Magazin für die Tourismusbranche gestern interviewte. Hier sind meine Antworten.

Welche Rolle spielt Facebook im Marketing-Mix von kleinen Unternehmen wie Reisebüros oder Hotels?

Sehr viele Hotels haben schon Webseiten, die sich sehen lassen können. Das liegt natürlich daran, dass Online-Buchungen eine große Rolle spielen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass viele Hotels schon eine Facebook-Seite angelegt haben.

Bei Reisebüros sieht es meist anders aus, weil die Kunden großteils im Geschäft buchen. Dabei geht es um die persönliche Beratung und auch um die Ansprache. Hier könnte der geschickte Einsatz von Facebook eine neue Ebene eröffnen, aber auch die Grenzen des Ladenlokals überwinden.

Ist Facebook nur etwas für große Unternehmen wie Lufthansa, Coca Cola und Co.?

Ganz und gar nicht. Kleine Unternehmen haben gegenüber Ketten einen entscheidenden Vorteil auf Facebook: Sind sind vor Ort und damit nah am Kunden. Deswegen können sie eine ganz persönliche Note auf Facebook einfließen lassen. Im Großunternehmen sitzt der Social Media Manager nicht nur tatsächlich meilenweit von den Kunden entfernt, sondern auch im Kopf.

Der Mitarbeiter im Reisebüro oder im Einzelhotel kann hingegen schnell Content produzieren, Stimmungen einfangen und darauf reagieren. Das können Fotos und Videos, Tipps für die Wetter- und Verkehrslage sein. Oder eben spontane Meldungen, die das Unternehmen sympathisch machen.


Wie können auch kleine Unternehmen von Facebook profitieren?

Eines vorweg: Facebook kann Ihnen bei vielen Ziele helfen, aber setzen Sie Ihre Facebook-Seite nicht mit sofortigen Buchungen gleich. Denn Facebook ist in erster Linie eine Plattform, um sich zu vernetzen und mit anderen zu kommunizieren. Kleine Unternehmen können von der Radar-Funktion profitieren, indem sie durch unterhaltsame oder serviceorientierte Meldungen immer wieder am Radar der (potenziellen) Kunden auftauchen. Facebook kann außerdem Besuche auf der Webseite steigern. Und gerade für Reisebüros könnten Facebook-Ads interessant sein.

Wie kann sicherstellen, dass Aufwand und Ertrag auch im richtigen Verhältnis stehen?

Ein Unternehmen sollte sich entweder vor dem Start oder relativ bald nachher klar werden, was die Ziele der Facebook-Seite sein sollen? Nur so kann man den Erfolg beurteilen. Möchte es mehr Klicks auf die eigene Webseite. Geht es darum, zu verkaufen? Will man einfach nur Erfahrungen sammeln?

Was ich immer wieder beobachte, es wird über Aufwand und Ertrag gesprochen, aber nicht darüber, wie die Facebook-Seite beworben wird. Wenn ein Unternehmen viel Zeit und Energie in seine Facebook-Seite steckt, dann sollte die Seite wie jede andere Kommunikationsmaßnahme entsprechend beworben werden.

Denn die Viralität von Facebook ist kein Garant für neue Fans! Je mehr begeisterte Fans man dann aber hat, desto eher wird sich die Facebook-Seite für das Unternehmen auszahlen.

Außerdem ist es wichtig die Gratis-Statistik zu studieren. Facebook Insight liefert mittlerweile ganz brauchbare Zahlen. Man sieht etwa, wie viele Fans mit den Meldungen interagiert haben. Eine wichtige Größe ist auch, wie viele Fans die Meldungen der Unternehmensseite verborgen haben.

Wie kann man sich seinen ganz persönlichen USP auf FB schaffen?

Das hängt davon ab, was ein Unternehmen verkauft und worin es besonders gut ist, auch im Vergleich zum Mitbewerb. Weitere Faktoren sind die Spezialisierung und auch die privaten Interessen der Eigentümer oder der Mitarbeiter. Wenn eine Reisebüro-Chefin auch begeisterte Amateur-Videomacherin ist, liegt es auf der Hand, YouTube-Videos zu erstellen, um diese auch auf Facebook zu veröffentlichen. Natürlich spielt auch die Zielgruppe eine Rolle.

Das Interview wird in stark verkürzter Form erscheinen.

Mein Kunde Katla Travel, der Islandreisen-Spezialist aus München, sammelt seit einigen Monaten Erfahrungen mit seiner Facebook-Seite. Klicken Sie sich mal rein: www.facebook.com/katlatravel

Ich halte das Thema Facebook-Marketing für Reisebüros hochinteressant. Was ist Ihre Meinung? Finden Sie den Einsatz von Social Media-Marketing für Kleinunternehmen für sinnvoll?

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Facebook: 9 leicht vermeidbare Fehler von Touristikern & anderen

Facebook: 9 leicht vermeidbare Fehler von Touristikern & anderen

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Von Einzelhoteliers bis Tourismusverbänden mit über 100 Mitarbeitern: Niemand ist vor Fehlern beim Einsatz von Social Media gefeit. Bei meiner Recherche auf den Facebook-Seiten europäischer Metropolen bin ich auf überraschend viele Hoppalas gestoßen:

  1. Stiefmütterlicher Info-Reiter
  2. Verwaistes Diskussions-Forum
  3. Textbox nicht genutzt
  4. Tote Links
  5. Username nicht beantragt
  6. Auftritt mit persönlichen Profilen der Mitarbeiter
  7. Kein Lebenszeichen
  8. Landeseinstellung beschränken
  9. Mutter aller Fehler: Profil statt Seite

Zuletzt sozusagen der Vater aller Fehler: Eine Facebook-Seite anlegen – ohne Plan und Ziel.

In der Juni-Ausgabe meines Tourismusbranchen-Newsletters erfahren Sie wie Sie als Tourismusmarketer diese typischen Facebook-Fehler vermeiden können

Noch kein Abonnent? Dann warten Sie nicht mehr lange. Denn ab Juli biete ich Ihnen jedes Quartal einen neuen Spezial-Report an – natürlich für Leser gratis.

Jetzt zum Branchen-Newsletter für Hoteliers & Tourismusmarketer anmelden>

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Wie Fans für Facebook finden?

Wie Fans für Facebook finden?

Das ist wohl eine der häufigsten Fragen zum Einsatz von Social Media: "Wir haben jetzt eine Facebook-Seite. Wie finden wir Fans?" In meinem neuen Video erfahren Sie, welche Antwort Sie auf eine viel, viel wichtigere Frage finden müssen, um Fans zu überzeugen.

Falls Sie das Video nicht sehen, klicken Sie bitte direkt zu meinen Blog FastenYourSeatbelts.at durch>

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Facebook Fans findet man nicht in der Ferne

Lesen Sie auch:

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Das sollten Sie wissen: Facebook – Empfehlungs-Marketing mit Like-Box & Recommendations

Das sollten Sie wissen: Facebook – Empfehlungs-Marketing mit Like-Box & Recommendations

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Mit Facebook-Empfehlungen die Bude füllen?

Sehen das Video: Facebook-Likebox einbauen – so gehts>

Über die personalisierte neue Like-Box von Facebook habe ich bereits letzte Woche berichtet. Meine Reaktion auf diese Änderung: Nach meinem Blog-Relaunch hatte ich die Bilder der Fans von passionPRvienna auf Facebook aus der Box ebenso wie das Facebook-Logo aus der Box entfernt. Die Bilder der Mitglieder bzw. "Fans" habe ich seit der Änderung wieder eingefügt.

Wieso? Eine Facebook-Seite, die Freunden meiner Blog-Leser gefällt, kann auch für ihn/sie interessant sein. In der Woche ist die passionPRlounge auf Facebook um dutzende neue "Fans" gewachsen. Leider weiß ich nicht, ob dieser starke Anstieg auf die Bilder zurückzuführen ist, denn gleichzeitig sind auch die Zugriffe auf meinen Blog sehr gestiegen. Solange aber Newsletter-Abos und Facebook-"Liker" steigen, führe ich das Experiment gerne fort.

Neu im Facebook-Bauladen der Plugins ist die Facebook-Recommendation-Liste – sogar im korrekten Facebook-Deutsch Empfehlungen genannt -, die Sie in Ihre Webseite oder Ihren Blog einbauen können. In dieser Box werden alle Meldungen Ihrer Facebook-Seite (Stream) angezeigt, mit denen Ihre Liker interagiert haben – entweder durch Klicken auf "Gefällt mir" oder einen individuellen Kommentar. Auch diese Liste ändert sich, wenn man während des "Fremdsurfen" bei Facebook eingeloggt ist.

FB Empf ausgeloggt
Facebook-Empfehlungliste wenn ausgeloggt
Facebook Empfehlungen
Facebook-Empfehlungsliste nach dem Einloggen bei Facebook

Was bringt Facebook-Recommendation?

Die Einträge bzw. Empfehlungen zeigen nur Meldungen Ihres Facebook-Seiten-Streams an, mit denen Fans interagiert haben UND deren Links sich auf der Webseite (bzw. Blog) befinden, in die Sie die Box eingebaut haben. Hört sich komplizierter an als es ist. 

Beispiel: In meiner Empfehlungsliste auf FastenYourSeatbelts sehen Sie die jüngsten Beiträge meines Tourismusbranchen-Blogs FastenYourSeatbelts.at, die ich a) in meiner Facebook-Seite passionprvienna angekündigt habe, und  b) die in der Folge entweder von meinen Fans kommentiert wurden oder ihr Gefallen fanden.

In einem Blog bringt diese Box also eigentlich nur etwas, wenn die einzelnen Blog-Beiträge nicht extra beworben werden können. In meinem Fall habe ich verschiedene Möglichkeiten, um Beiträge "besonders" in Szene zu setzen. Es gibt auch die Funktion "Beliebt", die automatisch mit den Blog-Beiträgen befüllt wird, die besonders viele Kommentare und Zugriffe erhalten. Natürlich kann ich diese Funktionen nicht gleichsetzen mit den Interaktionen der Facebook-Fans in der Empfehlungsliste. Aber wenn ich Für und Wider abwäge, ist es mir um den Online-Platz und die weitere "Ablenkung" meiner Blog-Leser zu schade. Die Empfehlungsliste wird also bald wieder rausfliegen.

Ob der Einbau dieser Recommendation-Liste für Sie Sinn macht, hängt von Ihrer Online-Strategie ab.

  1. Wo können & möchten Sie die Liste online einbauen ‘(Blog, Online-Shops, Webseite)?
  2. Welche Meldungen eignen sich für die Pinnwand Ihrer Facebook-Seite?
  3. Was möchten Sie mit der extra Bewerbung des Links in der Empfehlungsliste bewirken?

Sinnvoll ist diese Empfehlungsliste für die Bewerbung von Produkten, Events und Angeboten. Diese müssen Sie vorher in Ihrer Facebook-Seite ankündigen und dann auch hoffen, dass die Fans damit interagieren.

Die Recommendation-Box zum Selbstkonfigurieren finden Sie hier auf Facebook>

Empfehlungsmarketing mit Facebook-Connect – mehr als nur George Orwell

Forciert wird von Facebook auch Facebook-Connect (mehr auf Wikipedia). Jeder Facebook-Nutzer kann sich mittles "Zusatzbeitritt" bei Facebook-Connect bei allen Webseiten mit seinem Facebook-Profil anmelden, die ein Login verlangen und Facebook-Connect unterstützen.

Hört sich nach George Orwell an? Ist es ein wenig auch. In unserem Sprachraum sind wir in Sachen Datenschutz ja ziemlich vorsichtig. Ein Anwendungsbeispiel: In den USA hat der Online-Friends-Shop von Levi’s (Claim "Friends Store – where friends find, like and shop for Levi’s") schon Facebook-Connect eingebunden, um Stimmung für seine Hosen zu machen.

Facebook Levis likes 1
Facebook Levis Online-Shop mit Likes

Was Facebook-User gefiel (und deshalb mittels externen Like-Button angeklickt wurde) sehen Sie auch, wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind. Diesen Facebook-Like Button können Sie auch in Ihrer Seite einbauen. Um ihn zu klicken, muss ich aber bei Connect angemeldet sein. Falls ich mich irre, bitte ich um Kommentare :-)

Alle drei Möglichkeiten – also

  1. Einloggen mit Facebook-Connect
  2. Einbau des Like-Buttons
  3. personalisierte Fan-Box (auch ohne Connect)

sind letztendlich der Traum eines jedes Empfehlungsmarketing-Spezialisten, mit dem kleinen Nachteil, dass alle Fäden bei Facebook zusammen laufen. Und wir uns damit in eine totale Abhängigkeit von Facebook begeben könnten!

Mir gefällt das nicht. Ihnen sollte das auch nicht gefallen, es sei denn Sie haben einen Online-Shop, der durch diese Möglichkeiten absolut gepusht wird.

Wie geht es Ihnen damit? Nutzen Sie doch das Kommentarfeld, um mir und meinen Lesern hier und jetzt für Ihre Meinung mitzuteilen.

Photo credit: Robb from morguefile.com

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Facebook-Personen statt Fan werden – Bedeutung für Unternehmensseiten

Facebook-Personen statt Fan werden – Bedeutung für Unternehmensseiten

St  Wolfgang Plschbren 23082009

Wie bereits am Montag berichtet, sind Facebook-Fans nun "Personen, denen etwas (oder Sie) gefällt". Angekündigt hatte Facebook lediglich, dass aus dem Button "Fan werden" bald "Gefällt mir" werden sollte.

UPDATE 28. April 2010 Erfahren Sie mehr über die neuen Plugins von Facebook wie Recommendation und wie Sie damit Empfehlungsmarketing treiben können.

UPDATE: Vielleicht haben Sie die "psychologische" Strategie hinter dieser Änderung schon bemerkt. Wer jetzt auf Nicht-Facebook-Internetseiten im Netz surft, während sie/er bei Facebook eingeloggt ist, sieht auf Facebook-Badges dieser Seiten in erster Linie seine eigenen Freunde. Natürlich nur, wenn diese Internetseiten einen Facebook-Badge mit "Fan-Gesichtern" anzeigt. Damit wird der "Beitritt" natürlich viel schmackhafter gemacht. Einerseits ist die Hemmschwelle geringer, weil man nicht gleich ein Fan werden muss, sondern "gefällt mir" reicht. Andererseits werden mir "meine eigenen Facebook-Freunde" mit Bild und Namen gezeigt. Was die gut finden, sollte doch für mich auch gut sein. Oder? Konsequenz: Ich habe hurtig wieder die Fanbilder eingestellt. Wobei ich das jederzeit wieder ändern kann, je nachdem, was mir im Moment wichtiger ist.

Beispiel: Facebook-Badge auf Horizont.at

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Facebook-Badge auf fastenyourseatbelts.at

passionprFB
 

Melde ich mich ab, sieht der Badge so aus: Das sind Personen, die nicht meine Facebook-Freunde sind:

 

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personenmoeger 1

 Was bedeuten die jüngsten Änderungen der Facebook-Seiten für Unternehmen?

  1. Die Seite heißt nur noch Facebook-Seite. Den Begriff Fanseite hatte Facebook ohnehin nie offiziell verwendet.
  2. Die Aufforderung an Ihre Leser ändert sich. Der Ausdruck "Werden Sie Fan auf Facebook" in den Widget/Badges wurde bereits automatisch geändert.
  3. Doch wie heißt nun Ihre Einladung? Bekennen Sie sich zu uns? Klicken Sie "Gefällt mir", wenn es Ihnen gefällt? Stehen Sie zu uns? Wer klickt, mag uns? Ein Blog-Leser hat gestern "Möger" vorgeschlagen. Wer hat noch Vorschläge?
  4. Jetzt wird auf jeder Facebook-Unternehmenseite angezeigt, wer von unseren Freunden diese Seite mag. Es war nie ratsam mit gefakten (persönlichen) Profilen eine Fanseite anzulegen. Jetzt geht es zwar noch, aber diese Person kann dann auf der Seite nicht mehr verheimlichen, dass sie keine Freunde hat.
  5. Damit will Facebook unseren privaten Freunden die Bekennung zu einer Seite schmackhafter machen. Die viralen Effekte sollen dadurch besser genutzt werden.
  6. Denn Facebook ist der Überzeugung, dass Fan zu stark war. Durch die absolute Abschwächung des Begriffs, sollen die Hemmschwellen gesenkt werden. Wieso? Wir klicken gerne und impulsiv auf "Gefällt mir". Da überlegen wir gar nicht lange. Aber sich als Fan zu bekennen, ist schon eine andere Geschichte. Wir werden sehen, wie diese Rechnung aufgeht.
  7. Neu sind die Community-Pages. Jeder kann zu jedem Thema eine Community-Seite anlegen. Wenn Sie heute eine neue Seite anlegen, werden Sie gefragt, ob Sie eine Community oder eine herkömmliche Seite wollen. In der Community gibt es keine Administratoren. Die Community-Seiten werden dann sämtlichen Content zu den Themen sammeln (aggregieren). Spannend!
 

Was bedeutet das nun weiter?

  • Ich bin überzeugt, dass Seitenbetreiber früher oder später zur Kasse gebeten werden.
  • Facebook will, dass wir noch länger innerhalb von Facebook bleiben, noch mehr Links klicken, noch mehr Info angeben.
  • Für Facebook-externe Communities kann das eine Bedeutung haben, wenn sie nicht stark genug sind.
  • Es kann aber auch zu einem Backlash kommen. Denn ganz geheuer ist das alles nicht.
  • Facebook wird langsam genau so sympathisch wie andere Online-Player.
  • Aber am wichtigsten: Ihre eigene Seite, Ihr eigener Blog, Ihr eigener Content werden wichtiger. Nur Content in Ihrer Verantwortung liegt, gehört Ihnen auch. Dazu gehören Bilder, Videos, Texte und Kommentare.

Was ist Ihre Meinung? Ist Ihnen Facebook noch sympathisch?

Lesen Sie auch: Fragen, die Sie klären sollten, bevor Sie eine Facebook-Seite starten>

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Möchtest du mit mir auf Facebook befreundet sein? Facebook schraubt bei verbalen Gefühlsbekundungen zurück

Möchtest du mit mir auf Facebook befreundet sein? Facebook schraubt bei verbalen Gefühlsbekundungen zurück

"XYZ möchte mit dir auf Facebook befreundet sein": Das ist die neue Betreffzeile, die Facebook-Mitglieder jetzt bei Freundschaftsanfragen erhalten. Bisher lautete die Betreffzeile "XYZ hat dich als Freundin auf Facebook hinzugefügt."

Facebook ist ja gerade sehr aktiv. Auch an den sogenannten Fanpages wird in Hintergrund bearbeitet (lesen Sie die Änderungen "Aus Fan wird Person, die das mag"). Anscheinend wollen sie die Interaktion, Vernetzung und Mitgliedszahlen dadurch steigern, dass Personen sich verbal nicht mehr so stark zu ihren Vorlieben für Menschen und Marken bekennen müssen. Als Inhaberin der Agentur passion PR kann ich das natürlich nicht befürworten ;-) . Den Namen habe ich nicht umsonst ausgewählt!

Alt:

friends alt 2

Neu:

friends neu 2

Linktipp: Ritchie (mein Nachbar) auf Datenschmutz.

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Major tourism challenge by volcano eruption – how do city destinations cope online?

Major tourism challenge by volcano eruption – how do city destinations cope online?

eruption

Okay, ladies and gentlemen, it has been quite a while since the last time I published an English post on FastenYourSeatbelts.at. Almost two years to be precise. And it has been 200 years since the last eruption of the Eyjafjallajökull volcano in Iceland which has caused some major travel chaos, after thousands of flights were cancelled  because of clouds of the ashes.

So how are European destinations coping. And yes, we are talking about their online-crisis-management here!

And the winner is Berlin

Although Berlin’s site definitely does not classify as eye candy, not only do they announce on their start page that flights are cancelled and where to get help if you are stranded in Berlin or cannot get there. No, they even actively offer you to contact their callcenter. Two thumps up for VisitBerlin!

berlin

How about Barcelona? While the site is very pretty, I cannot find any information at first sight. The same applies to London, Prague, and Vienna where, to make matters worse, the marathon was scheduled for this weekend, making arrival of the international runners very difficult, if not impossible. However, no info on the site.

Photo: Volcanic Eruption Eyjafjallajökullol by fridgeirsson

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Facebook-Seiten – wie finden? Häufige Fragen zu Facebook

Facebook-Seiten – wie finden? Häufige Fragen zu Facebook

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Eine der häufigsten Fragen zu Facebook ist: “Wie kann man Facebook-Seiten finden”. Ganz einfach, folgen Sie diesen Schritten: (Alles zu der neuen Timeline für Facebook-Seiten finden Sie hier: Facebook neue Version der Seiten 2012).

Noch was: Sie müssen Ihre Facebook-Seite nach dem Einrichten erst FREISCHALTEN, damit sie auffindbar wird.

1) Facebook aufrufen & hinter die URL “/search” eintippen und Eingabe drücken.

FB-suche

2) Sie werden automatisch nach Ihren Zugangsdaten gefragt. Die Seitensuche funktioniert (zur Zeit) nur, wenn Sie als Mitglied eingeloggt sind.

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3) Nach dem Eingeben Ihrer Zugangsdaten kommen Sie ohne Umwege auf die Facebook-Suchseite. Dort können Sie nach Personen, Seiten, Anwendungen, Events, etc. suchen. Klicken Sie auf “Seiten

Facebook-seiten-suchen-3
4) Wenn Sie eine bestimmte Seite suchen, können Sie den Namen in das Feld links oben tippen. Wenn Sie wissen, unter welcher “Art” sich die gesuchte Seite befindet, können Sie diese im Dropdown-Menü angeben. Im Fall meiner passionPRlounge ist die richtige Auswahl “Dienstleistung“. Sie können selbstverständlich auch nur “PR” eingeben, um alle PR-Facebook-Seiten zu recherchieren.

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5) Voilá! So einfach geht die Seitensuche auf Facebook. Jetzt brauchen Sie nur noch mein Fan werden (aber nur wenn Sie sich für News und Ressourcen rund um PR, Social Media und Content-Marketing interessieren ;-)

Facebook-seiten-suchen-5Lesen Sie auch:



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Raus aus der Online-Wüste!

Virtuelles Mauerblümchen war gestern. Mit Social Media werden Sie sichtbarer! Ich bin Karin Schmollgruber: Online-Pionierin mit mehr als 12 Jahren Erfahrung in der digitalen Kommunikation... und austro-chilenische Wahl-Wienerin, die Sie garantiert nicht in der (Online)-Wüste stehen lässt!
Sind Sie bereit? Dann bringen Sie folgende Klicks sofort zum Erblühen: Auf passionpr.at>> finden Sie meinen Gratis-Newsletter >>, Leistungen >> und Referenzen >>
Sie wollen sofort raus aus der Wüste?
Rufen Sie mich an: +43/699 1925 4040

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