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Facebook für Reisebüros – worauf achten & einige Tipps

Facebook für Reisebüros, dazu wurde ich vor einigen Tagen von einem deutschen Branchenmagazin interviewt. Hier sind vorab meine Antworten, die natürlich für alle KMUs von Interesse sein könnten ;-)

Worauf muss man als Reisebüro bei seinen Facebook-Aktivitäten achten? Wo lauern eventuell Gefahren?

Ich kann es nicht oft genug betonen, die eigene Webseite, der eigene Newsletter und vielleicht sogar der eigene Weblog, sind und bleiben wichtiger als das „fremdbestimmte“ Facebook. Die beste Online-Strategie ist immer noch, Facebook zu nutzen, um Fans auf die Unternehmens-Webseite und buchbare Angebote aufmerksam zu machen. Die größte Herausforderung besteht darin, Fans zur Interaktion mit den Facebook-Meldungen zu motivieren. Wer gerne werbliche Sprüche und Nullmeldungen veröffentlicht, verschwendet einerseits die Zeit der Fans, anderseits auch seine eigenen Ressourcen.

Welche Tipps können Sie Reisebüros für Facebook mit auf den Weg geben?

Ein Reisebüro hat gegenüber einer Kette den großen Vorteil, dass es auf Facebook – und anderen Social Media-Plattformen – sozusagen auf einer persönlichen Ebene mit seinen Kunden kommunizieren kann. Diese Chance gilt es aber auch zu nutzen.

Viele Reisebüroketten und -kooperationen kümmern sich massiv um die Facebook-Präsenz ihrer Mitglieder. Macht das aus Ihrer Sicht Sinn?

Ja, denn eine Facebook-Seite macht nur Sinn, wenn dort auch etwas geschieht. Die „Fans“ sollten auf jeden Fall den Eindruck haben, dass es sich für sie auszahlt dabei zu sein. Ich halte es daher für eine Win-Win-Situation, wenn die Ketten ihre Partner dabei unterstützen können, attraktiven Content anzubieten. Außerdem gibt es rund um Facebook ständig neue technische Möglichkeiten und veränderte Rahmenbedingungen. Die Ketten haben mehr Ressourcen, um da Impulse zu geben.

Inzwischen gibt es mit Google + einen ernsthaften Facebook-Herausforderer. Sollten sich die Reisebüros damit jetzt schon beschäftigen?”

Zurzeit gibt es für Unternehmen noch keine Möglichkeit eine Seite auf Google+ anzulegen. Im Hintergrund wird aber bereits daran gearbeitet. Bei Facebook war es in den ersten Jahren ähnlich. Erst kamen private Profile, später die Seiten für Unternehmen.

Grundsätzlich gilt: Facebook wird durch Google+ genauso wenig ersetzt wie Twitter durch Facebook. Jede Plattform wird den Raum einnehmen, den ihnen seine Mitglieder geben. Und für alle Gestressten der Aufruf: ruhig bleiben, offen bleiben!

Bild: Flickr CC by Max-B

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Neu: Ihre Facebook-Seite macht Werbung für Ihre Konkurrenz

Jetzt bin ich aber wirklich bass erstaunt. Da rufe ich nichtswissend meine Facebook-Seite für passion PR auf und sehe in der rechten Spalte – ähnlich wie bei den persönlichen Facebook-Profilen – Hinweise bzw. Werbung für “ähnliche Seiten”.

Nach einer Schrecksekunde – in der ich sofort Screenshots anfertigte – surfte ich auf andere Facebook-Seiten. Bei manchen habe ich noch keine Änderungen festgestellt, bei anderen aber schon. Mir scheint, die Änderung hängt von Fan-Anzahl und Alter der Seite an.

Was bedeutet diese Änderung nun: Dass wir a la longue auf unser “eigenen” Facebook-Seite Werbung für den Mitbewerb, pardon, Marktbegleiter machen werden.

Das ist natürlich höchst betrüblich. Der einzige Trost: Unsere Seiten werden von den Fans nach dem “like” ohnehin nicht mehr angeschaut. Diese betrachten eher nur ihren eigenen Stream, wo unsere Updates hoffentlich auftauchen.

Allerdings wird man jetzt doppelt überlegen müssen, ob man Facebook-Ads und Aktionen einsetzt, um User auf seine Facebook-Seiten zu locken.

Update: Bitte lesen Sie unbedingt auch die Kommentare.

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Am Direktvertrieb führt kein Weg vorbei – sagt Markus Luthe vom Hotelverband Deutschland

“Der Direktvertrieb und die Distributionswege sind die brennenden Themen in der Hotellerie!” Das sagte mir Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des Hotelverbands Deutschland (IHA), als ich ihn im April 2007 in Berlin kennen lernte (wo ich die Premiere der Bloggerkonferenz republica besuchte).

Meinen Ideen über den Einsatz von Social Media lauschte er sehr interessiert und höflich. Dennoch machte mir sein mit Inbrunst vorgetragener Satz überklar, dass Hoteliers andere Fragen unter den Nägeln brannten als Weblogs, Cluetrain Manifesto und ” the wisdom of the crowds”. Umso mehr freute ich mich, als beim Jahreskongress 2008 in Dresden Social Media und Hotelbewertungsplattformen im Mittelpunkt standen. Auch ich war Referentin.

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Und 2011? Da wiederholte er den Satz sinngemäß: “Am Direktvertrieb führt kein Weg vorbei!” Aber neben diesen ernsthaften Themen hatten wir – als ich ihn im Rahmen der NEXT11 in Berlin besuchte – auch Zeit für Fragen zum Einsatz von Public Relations und Social Media in der Hotellerie. Und daher ist Markus Luthe der Star der zweiten passionPRaxis!

Hotels & Positionierung

Hotels haben Vorbehalte, sich auf eine einzelne Zielgruppe zu fokussieren. Das Risiko ist groß, wenn die angestrebte Nische nicht richtig besetzt wird oder ökonomisch nicht tragfähig genug ist. Daher bleiben sie lieber generell, um keine Gästegruppen zu verprellen.

Social Media, Web & Public Relations

Bei der klassischen PR gibt es zunehmend Zweifel an der Effizienz in Zeiten des user generated contents. Social Media und GoogleAds schaffen einfache Alternativen dazu. Die Mehrzahl der Hotels ist heute schon auf Social Media-Plattformen aktiv. Social Media als Spezial-Anwendung der PR. Was mir allerdings auffällt: Oftmals scheint keine klar erkennbare Strategie dahinter zu stecken. Da geht es eher um ein „Me too“.

Wer das Budget hat, setzt statt klassischer PR lieber auf Online-Werbung, die Buchungen ohne Medienbruch ermöglicht. Das gab es früher nicht. Den Platz an der Google-Werbesonne muss man sich allerdings mit – immer mehr – Geld kaufen!

Qualität & Social Media

Social Media müsste mittelfristig eigentlich dazu beitragen, das beste Qualitätsprodukt durch Sichtbarkeit – oder sagen wir Mundpropaganda – erfolgreicher zu machen. Ich bin überzeugt, dass in diesem Sinne die nachhaltigste Strategie immer noch die Arbeit an der Qualität, die Konzentration auf die Offline-Kernaufgaben ist.

Hotellerie & Facebook

Wie kann ich meine Markenkommunikation komplett in die Obhut einer anderen Marke geben? Ich darf mich doch nicht abhängig von einer anderen Plattform machen und sei sie noch so reichweitenstark. Erfahrungen sammeln? Ja! Aber die Aufmerksamkeit muss letztendlich immer auf die Hotel-Webseite oder den Hotel-Weblog gelenkt werden. Lesen Sie dazu auch Luthes Beitrag im Blog des Hotelverbandes>

Was Luthe zum Thema Direktbuchung erzählte, lesen Sie hier im TP-Blog: Für Hotels führt kein Weg am Direktvertrieb vorbei

Diplom-Volkswirt Markus Luthe ist Hauptgeschäftsführer des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Neben seinen Aufgaben im Lobbying und Networking für den Branchenverband der Hotellerie ist er insbesondere für die Bereiche Qualität, Marketing und Distribution zuständig. So zeichnet er u.a. seit Einführung der Deutschen Hotelklassifizierung im Jahr 1996 für die Hotelsterne verantwortlich. Er ist zugleich Mitglied des Executive Committees von HOTREC – Hotels, Restaurants & Cafés in Europa – und Chairman des HOTREC Quality Boards.

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Facebook-Seiten: 11 typische Fragen, 11 Antworten

In der Mai-Ausgabe des 5-Minuten-Impulses, bekommen Sie die Antworten auf 11 Fragen rund um Facebook-Seiten.

Beispielsweise:

  • Wo finde ich meine Facebook-Statistik?
  • Sollen wir Fans erlauben, eigene Postings zu schreiben?
  • Macht die Facebook-Seite Webseite und Weblog überflüssig?
  • Brauchen wir wirklich eine Strategie?
  • Wie viele Fans sollten wir haben?
  • Brauchen wir eine Willkommensseite?

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Photo credit: chelle from morguefile.com

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Wie D2C die Tourismusbranche inspirieren könnte

Kennen Sie den Begriff D2C? Ich habe diese Buchstabenkombination auf der NEXT11 in Berlin zum ersten Mal gehört. Davor kannte ich nur B2B und B2C bzw. Business-to-Business und Business-to-Consumer (nach dem Internet-Crash 2001 auch genannt Back-to-Banking und Back-to-Consulting).

D2C steht für Direct-to-customer.

Was das bedeutet? Marken und Hersteller erhalten durch das Internet neue Möglichkeiten mit Kunden zu kommunizieren und Ihnen Produkte zu verkaufen. D2C wird vor allem im Handel ein Thema, wo es Marken und Hersteller vor neue Herausforderungen stellt.

Beispiel Model Label: Da ging es vorher nicht um direkten Kontakt zu Kunden. Das Produkt wurde im Handel betrieben und die Marke über Presse, Marketing oder Messen gesteuert. Durch Online-Shops gibt es nun den direkten Kontakt und Verkauf an Kunden. Und damit auch die Kommunikation. Aber eben auch eine Menge Daten, die in einem CRM-System gemanaged werden können, um diesem Kunden mehr zu verkaufen. Entweder über E-Mail-Marketing oder durch die individuell zugeschnittenen Contents und Angebote auf der Webseite. Data Love war ja auch das Thema der NEXT11.

Wie ist D2C auf den Tourismus umlegbar?

Wir fallen einige Beispiele ein, wobei es hier nur um ein Brainstorming geht. Mein Ziel ist, Sie als Leser zu Ihren eigenen Überlegungen zu inspirieren. Denn D2C betrifft vor allem Produkte. Was ist zum Beispiel mit Hotelmarken Small Luxury Hotels und Designhotels? Das sind Brands, die vor Social Media nie direkt mit den Gästen gesprochen haben. Wie ist das heute, sind diese Dachmarken im Social Media präsent?

Et voila: meine Recherche ergibt, dass Small Luxury Hotels auf Twitter rund 5.000 Follower und auf Facebook fast 37.000 Fans hat.

Was ist zum Beispiel mit den vielen Hotels, die ihre Zimmer im deutschsprachigen Markt ausschließlich im Neckermann-Package über Expedia vertreiben. Hier tritt am Endpunkt der Leistung das Hotelpersonal auf den Käufer.

Und das Hotel bemüht sich gar nicht erst, uns in seine Datenbank zu bekommen. Oder es ist zu unbeholfen. Letztes Jahr buchte ich ein Hotelpackage von einem deutschen Veranstalter über Expedia. Wir wohnten in einer wunderschönen Anlage in der Nähe von Troppea. Tolles Personal. Super Essen. Alles bestens. Gratis WLAN über die Nachbaranlage. Was will man mehr?

Aus Dankbarkeit und Nostalgie bestellte ich anschließend den auf der deutschen Seite des Hotels angebotenen Newsletter. Die knappe Bestätigungsmail kam schon auf Italienisch. Auf meine superpositive Bewertung auf HolidayCheck für die ich eine Stunde gebraucht hatte (inklusive Video und Fotos) hörte ich gar nichts. Entschuldigen Sie das nicht mit mangelnden Deutschkenntnissen des Eigentümers, denn alle Rezeptionistinnen sprachen fließend Deutsch.

Überrascht war ich auch, als ich zu Weihnachten eine sehr uninspirierte E-Mail mit Silvestergrüßen erhielt. Auf Italienisch, versteht sich. Ich konnte nur mit Mühe zuordnen, dass es sich um Grüßer dieser Hotelanlage handelte. Und vor einigen Wochen, zu Saisonbeginn, kam eine sehr knappe deutsche Mail, mit vielen Tippfehlern, die mir grußlos Rabatte für Frühbucher anbot.

Sind diese Anbieter überfordert mit der direkten Kommunikation?

Ich denke ja. Jeder touristische Dienstleister sollte sich bemühen, an die E-Mail-Adresse seiner Kunden zu kommen. Oder die Möglichkeit bieten über Facebook in Kontakt zu bleiben. Nur über Kommunikation wahren sie die Chance, diesen Kunden in Zukunft wieder etwas verkaufen zu können.

Wenn die nicht wollen, dann halt nicht. Aber nicht einmal einen Versuch zu machen, das ist schade. Oder schlichtweg dumm!

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Mit Facebook mitten in unser Reptilienhirn

Journalisten-Interviews über Social Media, die Spaß machen: Die gehören zu  meinen Highlights. Ein österreichisches Gastromagazin stellte mir diese Woche  interessante Fragen. Nachdem Interviews erfahrungsgemäßg gekürzt werden, finden Sie hier meine Antworten in voller Länge.

Will ein Hotel- oder Gastronomiebetrieb online am aktuellsten Stand der Dinge sein, muss er dann wirklich twittern?

Die Branche leidet unter chronischem Zeitmangel. Ich halte daher wenig vom erhobenen Social-Media-Zeigefinger. Was aber klar ist: Egal ob Twitter, Facebook oder YouTube, diese Plattformen erhöhen die Online-Sichtbarkeit eines Betriebes.

Kommen wirklich mehr Gäste, je intensiver ein Betrieb Social-Media-Netzwerke nützt?

Die intensive Nutzung wird online und auf den mobilen Endgeräten auf jeden Fall die Sichtbarkeit erhöhen. Das ist immer eine Waffe im Wettbewerb um die Gunst der Gäste. Wer dafür keine Zeit oder Lust hat, sollte Social Media passiv nutzen. Der Social-Media-Vorreiter unter den österreichischen Wirten und ehemaliger IT-Manager, Michael Vesely, hängt zum Beispiel ausgedruckte Kundenbewertungen der verschiedenen Plattformen beim Eingang zu seinem Wiener Restaurant reisinger’s auf. Das ist schnell gemacht und überzeugend!

Wie kann beispielsweise ein 4-Sterne-Business- Hotel optimal Facebook nutzen und tatsächlich davon profitieren?

Es gibt wohl wenige Unternehmen, denen es so gut geht, dass sie auf Marketing und Kommunikation gänzlich verzichten könnten. Facebook ist das einfachste Werkzeug, um immer wieder im Netz auf sich aufmerksam zu machen. Für Hotels und Gastronomen bieten die kostenlosen Fotoalben eine Möglichkeit, die Bilder ihrer Highlights in Sekundenschnelle online zu stellen. Das ist nur einer der Vorteile.

Das Hotel Panhans am Semmering startete im Sommer 2009 seine Facebookseite. Darüber stehen sie mittlerweile mit mehr als 3.500 Gästen regelmäßig in Kontakt – ohne zusätzliche Kosten!

Aus virtuellen Kontakten Gäste zu machen, sollte das eigentliche (Umsatz-)Ziel sein. Wie lässt sich dieses Ziel erreichen?

Unsere Aufmerksamkeitsspanne wird immer kürzer. Als Unternehmer müssen wir es innerhalb von wenigen Sekunden schaffen online Interesse zu wecken. Je öfter wir also online auf unsere potenziellen Gäste stoßen, desto länger werden sie uns ihre Zeit schenken. Und das erhöht unsere Chancen.

Kaufentscheidungen werden ja letztendlich nicht rational getroffen, sondern nach reiflicher Überlegung aus dem Bauch hinaus. Die verschiedenen Social Media-Plattformen geben uns die Mittel, um diese Bauchentscheidungen mitzusteuern.

Was ist das Geheimnis eines guten Blogs bzw. wie können Hoteliers/Gastronomen Blogs dazu nutzen, einen wirklichen Dialog aufzubauen?

Der Bauch ist ja nur eine Metapher für das Reptilienhirn, das unsere Kaufentscheidungen trifft. Dieses „alte Gehirn“, das wir mit allen Wirbelsäulentieren teilen, scannt Informationen immer auf den persönlichen Nutzen.

Wer also nicht nur für Google bloggen möchte, sollte seine Informationen immer so präsentieren, dass der Vorteil für den potenziellen Kunden klar ist. Und ein Dialog entsteht immer durch die persönliche Anrede. Schreiben Sie so, als würden Sie mit einem Gast reden, statt über ihn! Noch was: Ohne Leidenschaft geht gar nichts!

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Man braucht auch Gespür – Wie der Nationalpark Donau-Auen Facebook einsetzt

  • Was kommt bei Facebook gut an?
  • Was bringt auf Facebook nichts?
  • Wie kann eine Facebook-Seite Ihre Öffentlichkeitsarbeit ergänzen?

Interessante Antworten darauf finden Sie in meinem Interview mit Erika Dorn, Mitarbeiterin für den Bereich “Besucher & Kommunikation” beim österreichischen Nationpark Donau-Auen.

Welche Rolle spielt die Facebook-Seite für den Nationalpark Donau-Auen?

Wir sind im Herbst 2010 mit unserer Facebook-Seite gestartet. Nach einer recht kurzen „Latenzzeit“ mit wenig Resonanz begannen Fanzahlen und Feedback kontinuierlich zu steigen. Mit knapp 1.000 Fans (Stand Anfang Mai 2011), die eifrig kommentieren, können wir jetzt sagen, dass es eine sehr gute Entscheidung war unseren Webauftritt um Facebook zu erweitern.

Dies hat in unserer schon bisher intensiven Öffentlichkeitsarbeit einen neuen Kommunikationskanal eröffnet. Ziel und Zweck des Nationalpark Donau-Auen ist nicht Gewinn und Absatzsteigerung, sondern vielmehr Akzeptanz – und Facebook bietet eine hervorragende Möglichkeit, dieses Schutzgebiet mit seine Aufgaben und Anliegen zu verankern.

Bekommen Sie auch im echten Leben Feedback auf die Seite?

Direkt auf die Seite angesprochen werde ich selten, aber der Erfolg ist dennoch spürbar – weil die Menschen auf Facebook mit uns interagieren! Sie „liken“ Inhalte, kommentieren Einträge, stellen Fragen und posten auch zunehmend Eigenes mit Nationalpark-Bezug wie etwa Fotos, die sie in den Donau-Auen geschossen haben.

Neben den „klassischen“ Möglichkeiten, den Nationalpark zu kontaktieren, wie Telefon und E-Mail, haben wir auf unserer Homepage schon lange ein Gästebuch. Dieses wird jedoch im Vergleich zu Facebook kaum genutzt. Dies zeigt uns, dass wir mit der Facebook-Seite offensichtlich Menschen, die durchaus Interesse am Nationalpark Donau-Auen haben, dort abholen wo sie bereits sind und ihnen nun ein Forum bieten.

Gibt es etwas, was Sie bei Ihrer Facebook-Seite überrascht?

Das meiste Feedback und zahlreiche „Gefällt mir“ erhält man natürlich für Hübsches, Nettes und Skurriles – etwa kurzen Infos zu kommenden Events, prächtigen Naturfotos und dergleichen. Doch etliche unserer Fans sind mittlerweile durchaus auch an „Hintergrundinfo“ und tieferen Inhalten interessiert. Der Nationalpark Donau-Auen berührt ja in seiner vielschichtigen Arbeit auch Themenbereiche, die sperrig sind oder auf öffentliche Kritik stoßen.

Die Möglichkeit, Sachverhalte dazu direkt auf Facebook zu transportieren, ist natürlich begrenzt, aber mittels Verlinkung zu Website und Blog oder auf externe Seiten kann man entsprechende Info liefern. Dies wird genutzt und die Fans posten unterstützende Kommentare. Man könnte sagen, es bildet sich eine „Insider-Community“ aus – was ganz in unserem Sinne ist, da wir BotschafterInnen für unsere Nationalpark-Arbeit in Naturschutz und Umweltbildung benötigen!

Welche Voraussetzungen sollten Ihrer Meinung nach gegeben sein?

„Eingelesen“ ist man in Facebook rasch – die Bedienung ist wirklich kinderleicht. Was man benötigt ist einiges an Zeit – die Seite muss täglich und laufend gepflegt werden. Speziell Feedback der Fans soll im Auge behalten und bedient werden. Dieser Freiraum muss der/dem entsprechenden Mitarbeiter/in im Unternehmen gelassen werden.

Und man braucht auch ein bisschen Gespür. Publizieren um des Publizierens willen bringt nix – das kann nach hinten losgehen, weil es vielleicht den einen oder anderen Fan übersättigt. Aber wenn es was Passendes zu sagen gibt – sofort online damit, und zwar offen, schnörkellos und ohne die üblichen PR-Phrasen.

Der Nationalpark bietet auch seit 2008 einen Weblog an. Haben Sie neben Medienarbeit auch schon mal an Blogger Relations gedacht?

Ein spannender Themenkreis abseits unserer klassischen Pressearbeit, dem ich mich zukünftig verstärkt widmen möchte!

Für mich als langjährige Referentin von Social Media-Workshops ist Frau Mag. Dorn ein echter Glücksfall. Wie kaum eine andere Kundin, setzt sie absolut jeden meiner Tipps sofort in die Praxis um. Ende 2008 buchte mich die PR-Expertin und ehemalige Journalistin  für einen Individual-Workshop, Ende 2010 für ein individuelles Social Media-Coaching.

Alle Adressen des Nationalparks Donau-Auen:  www.donauauen.at www.facebook.com/donauauen blog.donauauen.at Foto vom Nationalpark Donau-Auen: Popp

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Facebook & Worklife-Balance – GaryVee & ich bei LeWeb 2010

Häufige Fragen zu Facebook sind:

  • Wie oft sollen wir Updates auf unserer Facebook-Seite schreiben?
  • Sollen wir auf die Updates der Fans reagieren?

Dazu wollte ich auf der LeWeb 2010 in Paris die Meinung von Social Media-Guru & Multimillionär Gary Vaynerchuck (Winelibrary.tv) wissen.

In diesem kurzem Video-Ausschnitt (unter 2 Minuten) sehen Sie seine geniale Antwort auf meine Frage.

Falls Sie nicht wissen wer Gary Vaynerchuck ist: Er hat mit seiner ungewöhnlichen Online-Wineshow ein Millionen-Dollar-Imperium aufgebaut!

Hier einige Kostproben:

  • Worklife-Balance is up to the individual
  • Speed changes the dynamics of the context

Was meinen Sie dazu? Einfach Kommentar schreiben oder “liken”.

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Facebook-Seiten: Was die Änderungen für Sie bedeuten – Newsletter

Kaum macht man mal ein wenig Urlaub – okay 8 Wochen in Südamerika ist schon ein wenig länger – da kündigt Facebook wieder größere Änderungen an.

Im neuen Newsletter erfahren Sie, welche Nachteile und Vorteile die Änderungen der Facebook-Seiten  mit sich bringen. Und was Sie beachten sollten!

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Schauen Sie das Video Facebook-Seiten – Änderung & Umstieg (schauen Sie mir über die Schulter)”

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Tripadvisor: Facebook-Freunde geben Reisetipps

Die Reise- und Bewertungsplattform Tripadvisor spielt im deutschsprachigen Bereich wegen des Platzhirschen HolidayCheck eine geringere Rolle, als in den USA oder anderen europäischen Ländern. Dennoch ist Tripadvisor aus der Urlaubsplanung nicht wegzudenken, schließlich tauchen darin abgegebene Bewertungen auch auf Google auf.

Eine der ersten wirklich erfolgreichen Facebook-Anwendungen aus dem Jahre 2007 war “Cities I’ve visited. Diese Anwendung wurde wegen des Erfolges vom Fleck weg von Tripadvisor gekauft. In meiner Präsentation bei den Schönbrunner Tourismusgesprächen 2007 stellte ich “Cities I’ve visited” mit dem Hinweis vor, wir könnten für unsere nächste Urlaubsreise Tipps von unseren Facebook-Freunden bekommen. Denn diese Anwendung zeige, wo unsere Freunde schon gewesen seien. Praktisch! Dennoch haperte es an einer Verbindung der Erfahrungen mit dem Kontext.

Die zu Expedia gehörende Plattform Tripadvisor arbeitete schon lange intensiv an der Integration von Facebook-Funktionalitäten. Diesen Sommer stellte der Tripadvisor-Chef Trip Friends und die Vision dahinter in diesem Video vor.

Facebook-Personalisierung von Tripadvisor-Reiseplattform

Aber jetzt wurde eine neue Entwicklungstufe erreicht. Im Tripadvisor-Blog und im Facebook-Blog wird die Integration als Personalisierung der Reiseplattform beschrieben. Wer im Hintergrund bei Facebook eingeloggt ist, sieht bei seinem Besuch auf  Tripadvisor:

  1. Bewertungen der Facebook-Freunde – das betrifft Hotels, Restaurants, Ausflugstipps, Sehenswürdigkeiten
  2. eine Karte, die zeigt, wo die Facebook-Freunde bereits gewesen sind – das erleichtert die unmittelbare Kontaktaufnahme
  3. die Rangliste der beliebtesten Destinationen der Facebook-Freunde – Validierung / Social Proof, was meine Freunde gut finden, ist vertrauenswürdig

Die Änderungen sehen Sie in diesem Screenshot:

Voilá, mehr muss ich dazu nicht sagen. Sie sehen, wohin die Reise geht. Holidaycheck sollte jetzt dringend einen Zahn zulegen, würde ich sagen. Mehr Infos gibts bei AllFacebook.

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Raus aus der Online-Wüste!

Virtuelles Mauerblümchen war gestern. Mit Social Media werden Sie sichtbarer! Ich bin Karin Schmollgruber: Online-Pionierin mit mehr als 12 Jahren Erfahrung in der digitalen Kommunikation... und austro-chilenische Wahl-Wienerin, die Sie garantiert nicht in der (Online)-Wüste stehen lässt!
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