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Was Ihre Kolleginnen über Social Media wissen wollten

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In den letzten fünf Wochen war ich ständig unterwegs. In meinen Workshops und Beratungsterminen saßen viele unglaublich interessante Teilnehmer - mit zum Teil kniffeligen Fragen.

Folgende Fragen über Social Media im Tourismus wurden mir immer wieder gestellt:

  • Wieso lohnt sich heute noch ein Weblog?
  • Wie sollen wir Keywords in die Blogbeiträge einfließen lassen?
  • Was ist der Wert eines Facebook-Fans?
  • Worüber sollen wir twittern, dass „Michael Jackson tot ist?“
  • Müssen wir wirklich „Social Media machen?“

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Online Gäste überzeugen in Zentral & Osteurapa – Interview mit team4tourism

Team T4T
team4tourism Jörg Schober, Stephan Weinberger, Astrid Steharnig

Während des Blog-Relaunches habe ich eine LeserInnen-Umfrage durchgeführt. Dabei kam heraus, dass mehr Interviews mit Experten gewünscht sind.

Voilá, alle Marketingverantwortliche aus Hotels und Tourismusverbänden, deren Quellmärkte sich auch in CEE befinden, sollten unbedingt das Interview mit den drei CEE-Profis von team4tourism.

Ich kenne Managing Partner Astrid Steharnig noch aus unseren gemeinsamen WienTourismus-Zeiten, wo sie den gesamten ost- und zentraleuropäischen Markt bearbeitete. Da freut es mich natürlich besonders, dass ich team4tourism dieses Jahr in Sachen PR unterstützen darf.

Lohnt es sich überhaupt in Zeiten der Wirtschaftskrise Gäste aus Zentral- und Ost-Europa anzusprechen? Immerhin hat sich die Zahl der Millionäre dort drastisch verringert. Astrid Steharnig: Es stimmt schon, dass die Wirtschaftskrise sich auch dort ausgewirkt hat. Aber es sind nicht nur die Reichen und die Millionäre, die nach Österreich kommen. Selbst der Mittelstand – gerade aus dem russischen Markt – will auch jetzt nicht mehr auf den Urlaub verzichten. Gespart wird allerdings bei den Zusatzausgaben.

Was sollten österreichische Hoteliers und Destinationen beachten, die eine Online-Marketing-Aktion in CEE planen? Jörg Schober: Erstens, auch auf zentral- und osteuropäischen Webseiten ist Online-Werbung nicht umsonst. Das überrascht viele österreichische Touristiker. Deswegen setzen wir oft auf erfolgreiche zielgruppenspezifische Nischen-Webseiten. Zweitens, aus unserer Erfahrung ist eine Landing-Page in der Landessprache ist unverzichtbar, außer wenn der Betrieb oder die Destination eine Seite in der jeweiligen Sprache anbietet. Drittens, die Verbindung mit einem Callcenter ist ideal. Denn eine österreichische Telefonnummer als Infostelle funktioniert einfach nicht. Die Sprachbarriere darf nicht unterschätzt werden. Wobei das auch von Land zu Land verschieden ist. Viertens, auch in Osteuropa gilt, dass Einzelaktionen nichts bringen.

Privat sind Zentral- und Osteuropäer in vielen Bereichen online-affiner als Österreicher und Deutsche. Wobei das von Markt zu Markt variiert.

Freche Frage, gibt es einen Schlüssel zum Online-Marketing-Erfolg? Stephan Weinberger: Also wir legen großen Wert darauf, dass unsere Marketing-Aktionen für Kunden immer mit einem Response-Element verknüpft werden, egal ob online oder klassisch. Dazu gehört beispielsweise das Erfassen und rechtzeitige Nachbearbeiten von Adressen. Außerdem erstellen wir bei Online-Aktionen eine genau auf die Aktion abgestimmte Webseite in der Landessprache sowie eine nationale Telefon-Hotline, damit potenzielle Gäste Fragen zur Destination oder zum Hotel stellen können. Und zwar ohne Sprachbarriere und die Hemmschwelle, ins Ausland anrufen zu müssen. Gerade diese Punkte sind für den Erfolg einer Online-Kampagne zentral.

Was uns besonders wichtig ist: Die spezielle Landingpage und die Hotline ermöglichen die genaue Messung der Wirksamkeit.


Können Sie ein konkretes Beispiel nennen? Astrid Steharnig: Bei der Wirtschaftskooperation, die wir Ende 2009 mit St. Anton am Arlberg und Audi in Rumänien durchgeführt haben, war es etwa so, dass St. Anton als Destination in Rumänien noch wenig bekannt ist. Daher können potenzielle Gäste in rumänischen Reisebüros kaum Angebote buchen. Reisebüros spielen dort aber noch eine große Rolle.

Wir haben also extra eine Hotline eingerichtet, bei der Interessenten, die wir über die Online-Maßnahmen neugierig machten, mehr Infos erhielten. Viele riefen diese nationale Hotline an, um sich konkret über freie Zimmer über Silvester, die Preise für den Skipass und die Möglichkeit von Skiverleihen zu informieren, in ihrer eigenen Sprache. Es gibt kaum einen österreichischen Tourismusverband, der diese Auskünfte auf Rumänisch geben kann!

Wir setzen in allen CEE-Ländern, in denen team4tourism aktiv ist, geschulte Mitarbeiter ein, die die jeweilige österreichische Destination oder das Hotel kennen und kompetent Auskunft geben können, bzw. im Einzelfall genau wissen, an wen sie die Fragen weitergeben können.


Was bedeutet das konkret? Jörg Schober: Um ein Beispiel zu nennen. Bei unserem Online-Gewinnspiel für St. Anton mit Kooperationspartner Audi Rumänien registrierten sich 2.500 Teilnehmer. Bei unserer Telefon-Hotline informierten sich rund 150 Anrufer. Das waren konkrete Anfragen für Hotelbuchungen. Und die konnten wir direkt an die Hotels weiterleiten!


Sollten österreichische Hoteliers und Destinationen auf Social Media-Marketing setzen, um Gäste aus CEE zu umwerben? Stephan Weinberger Social Media ist in CEE stark im Kommen. Wobei die Begeisterung der Konsumenten größer ist, als die der Touristiker. Diese Situation ist also ähnlich wie bei uns. Allerdings gibt es Unterschiede bei der Beliebtheit der Social Networks. Plattformen, die bei uns beliebt sind, müssen es nicht dort auch sein. Das US-dominierte Network LinkedIn spielt dort eine Rolle, bei uns dagegen XING. Außerdem existieren teilweise eigene nationale Social Networks.


Wie sind in CEE die durchschnittlichen Klickraten bei Bannern? Höher oder gleich wie bei uns?
Stephan Weinberger: Pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten, da die Klickrate sehr von der Attraktivität
der Banner und der Platzierung abhängt. Banner mit konkreten Angeboten erzielen eine deutlich
höhere Aufmerksamkeit als Banner mit allgemeinen Informationen eines Hotels.

Gibt es bestimmte Banner-Formate, die sich dort besonders bewährt haben?
Stephan Weinberger: Wir haben ausgezeichnete Ergebnisse bei sogenannten Bild-Text-Teasern und Advertorials gemacht. Bei ausgewählten Portalen sind auch klassische Banner wie Rectangle oder Skyscaper erfolgreich.
Bei allen Werbemitteln ist es aber äußerst wichtig Emotionen zu transportieren, die Lust auf Urlaub
vermitteln.

Worauf muss man sonst noch achten?
Astrid Steharnig: Die Übersetzung muss unbedingt von einem „Native-Speaker“ gemacht werden, damit in der jeweiligen Landessprache die Texte bzw. das Angebot unmissverständlich sind. Wir arbeiten in allen CEE Märkten mit „Native-Speakern“ um die Qualität zu garantieren.

Mit was für einem Budget muss ein Hotelier rechnen? Rechnet es sich für einen Einzelhotelier überhaupt, dort eine Online-Kampagne zu schalten? Jörg Schober: Um erfolgreich zu sein, muss man mit etwa € 2.500 pro Markt rechnen. Wir empfehlen, dass sich das Hotel bei diesem Budget auf einen Markt konzentriert. Mithilfe eines professionellen Auftrittes, den erwähnten Empfehlungen und den richtigen Kooperationspartnern lohnt sich eine Online-Kampagne auf alle Fälle, wie es sich aus unseren Erfahrungen zeigt.


Die drei Osteuropa-Kenner von team4tourism, Vermarktungs-Expertin Astrid Steharnig, Hotel-Operations-Spezialist Jörg Schober und Online-Marketing-Profi Stephan Weinberger, haben gemeinsam über 30 Jahre Tourismuspraxis. Ihre Kunden sind Hotels und Destinationen, für die sie Projekte in Österreich und CEE durchführen - von Vertrieb über Mitarbeitertrainings und Preopening-Management bis hin zum Sales-Check. Je nach Auftrag setzt team4tourism erfahrene Partner in Bulgarien, Ungarn, Russland, Tschechien, Slowakei, Polen und Rumänien ein.

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Major tourism challenge by volcano eruption – how do city destinations cope online?

eruption
 

Okay, ladies and gentlemen, it has been quite a while since the last time I published an English post on FastenYourSeatbelts.at. Almost two years to be precise. And it has been 200 years since the last eruption of the Eyjafjallajökull volcano in Iceland which has caused some major travel chaos, after thousands of flights were cancelled  because of clouds of the ashes.

So how are European destinations coping. And yes, we are talking about their online-crisis-management here!

And the winner is Berlin

Although Berlin's site definitely does not classify as eye candy, not only do they announce on their start page that flights are cancelled and where to get help if you are stranded in Berlin or cannot get there. No, they even actively offer you to contact their callcenter. Two thumps up for VisitBerlin!

berlin 

How about Barcelona? While the site is very pretty, I cannot find any information at first sight. The same applies to London, Prague, and Vienna where, to make matters worse, the marathon was scheduled for this weekend, making arrival of the international runners very difficult, if not impossible. However, no info on the site.

Photo: Volcanic Eruption Eyjafjallajökullol by fridgeirsson

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Tourismusplattformen im (österreichischen) Netz – aktuelles Interview mit mir

Das österreichische update-Magazin befragte mich letzte Woche für einen Artikel über den österreichischen Tourismus im Netz. Hier ist mein Beitrag.

Wie gut ist die österreichische Tourismusbranche im Netz vertreten? Also zB Plattformen wie Tiscover oder Online-Auftritte von Destinationen oder Hotels im internationalen Vergleich?

Sie werden lachen, aber online ist die österreichische Tourismusbranche im europaweiten Vergleich vorne dabei. Was Social Media betrifft, so haben einige österreichische Destinationen und Hotels schon vor Jahren erste Projekte umgesetzt. Das liegt auch an den Interessensvertretungen und an der Österreich Werbung, die den Trend Social Media Marketing frühzeitig erkannten.

Die großen Destinationen hinken eher hinterher. Es gibt tatsächlich große österreichische Tourismusverbände, die glauben ohne einen Verantwortlichen für die Internet-Strategie  auskommen zu können. Da wird dann Online-Strategie mit Online-Marketing verwechselt!

Was Buchungsplattformen betrifft, so haben HolidayCheck, Hotel.info und HRS eindeutig den deutschsprachigen Markt erobert. Es konnten sich aber einige österreichische Special-Interest-Plattformen etablieren. Erwähnenswert ist natürlich auch das Reisenetzwerk Tripwolf, das in Österreich entwickelt wurde und ein internationales Publikum anspricht.


Was machen Tourismusunternehmen im Social Media Bereich? Was wird sich da in den nächsten Jahren noch tun?


Die Österreich Werbung hat bereits Apps für das IPhone und für Facebook umgesetzt. Österreichische Hotelketten, Einzelhotels und kleinere Destinationen sind zum Teil schon auf Twitter und Facebook vertreten. Ich merke aber, dass sich viele noch ein wenig schwer tun, über diese Kanäle so zu kommunizieren, dass es ihnen etwas bringt.

Da kommen oft langweilige oder sogar ärgerliche Meldungen. Wer freut sich denn, wenn er sich am Samstag auf Facebook einloggt, und dann von drei Unternehmensseiten mit guten Wünschen fürs Wochenende bombardiert wird?

Auf der anderen Seite ist das verständlich, denn wir befinden uns immer noch am Anfang. Man darf auch nicht vergessen, dass im klein strukturierten österreichischen Tourismus viele Betriebe personell unterbesetzt sind. 

Übrigens, der Österreichische Hoteliervereinigung bietet ab April erstmals einen Social Media & Online Sales-Lehrgang an. Der war bereits wenige Wochen nach der Ankündigung überbucht. Schön für mich, denn ich gehöre zu den ReferentInnen.

Was die Zukunft betrifft: Schon seit Jahren wird von der intelligenten Suche gesprochen. Die so genannte „Semantic Search“ wurde inzwischen aber von der „Augmented Reality“ überholt. Darunter versteht man die ergänzende Überlagerung von realen Bildern und Videos durch computergenerierte Zusatzinfo oder virtuelle Objekten. Die Anwendungsbereiche von Augmented Reality im Tourismus sind aufregend! Ich denke, spätestens wenn jeder von uns ein Smartphone besitzt, werden wir uns ein Leben ohne Augmented Reality nicht mehr vorstellen können.


Haben Sie Tipps für kleine Reise-Anbieter, um gefunden zu werden? Zb Kooperation mit Buchungsplattformen usw?

Keine Frage, Kooperationen sind immer gut. Aber als Reise-Anbieter und Hotel darf man sich nicht voll und ganz darauf verlassen. Es ist wichtig, selbst einen guten Marketingplan zu entwickeln, umzusetzen und laufend an die aktuellen Anforderungen anzupassen. Dabei spielt Social Media Marketing eine wichtige Rolle! Es war noch nie so einfach laufend im Radar der Gäste aufzuscheinen wie mit Social Media.

Der Beitrag über "Tourismusplattformen im Netz" erscheint im nächsten Update der Werbeplanung.at.

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Mein Valentingsgeschenk für Hoteliers: Interview mit Georg Ziegler von HolidayCheck

Hoteliers liegen mir besonders am Herzen, denn sie arbeiten quasi an der Tourismusfront ;-) Mein Valentinsgeschenk an sie: ein ausführliches Interview mit mit Georg Ziegler, Marketing Manager bei der Hotelbewertungsplattform HolidayCheck.

Newsletter-Leser und Facebook-Fans haben es gut, denn sie haben den Link zum Interview bereits erhalten. 

Darin erfahren sie:

+ wie Sie mit schlechten Hotelbewertungen umgehen sollten
+ warum es sich nicht lohnt, Bewertungen zu manipulieren
+ was Sie bei falschen Bewertungen machen können
+ ob sich klagen lohnt
+ und vieles mehr.

Wollen Sie auch das Interview lesen? Dann werden Sie Fan bzw. bestellen Sie den 5-Minuten-Impuls! Ich sende Ihnen den Link zum Interview bis Ende nächster Woche nachträglich zu.

Photo: ladyheart from morguefile.com

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Wie zufrieden muss ein Gast sein?

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Diese Frage fand ich gestern in Twitter. Eine Antwort lautete: Ein Gast muss so zufrieden sein, dass er wiederkommt.

Da bin ich anderer Ansicht. Denn wenn ein Gast nicht wiederkommt, heißt das nicht, dass er nicht zufrieden war. Es gibt genug Gründe, wieso ein Gast NIE wiederkommen wird, egal wie sehr Sie sich anstrengen. Zum Beispiel:

  • Exotik-Faktor: Manche Destinationen sind so exotisch und schwer zu erreichen, dass wir sie kaum ein zweites Mal besuchen werden (in meinem Fall Osterinsel und Galapagos).
  • Erlebnis-Faktor: Manche Destinationen oder Urlaubsangebote stehen ganz im Zeichen einer bestimmten Aktivität, die man einmal erlebt haben möchte und das wars. (Outdoor-Sport, Route 66, Bungee-Jumping, Eselmilchbad, Schokomassage, etc.)
  • Das Leben ist zu kurz: Viele Gäste besuchen eine Destination prinzipiell nur einmal, auch wenn sie leicht zu erreichen ist (z.B. nette Städte und Orte in Europa).
  • Anlassbezogen: Der Gast kam wegen eines bestimmten Anlasses, der sich nicht wiederholen wird (z.B. Kongressbesuch, Familienfeier, Festivität, etc.)
  • Preis: Der Gast könnte sich das Hotel oder die Destination privat gar nicht (ein zweites Mal) leisten.
Twip

Die Liste lässt sich natürlich fortsetzen. Was ich damit demonstrieren möchte: Die Motivation sollte sein:

Machen Sie den Gast so zufrieden, dass er Sie weiterempfiehlt.

Und damit das möglichst wirkungsvoll für Sie ist, sollte das nicht nur offline, sondern auch online geschehen.

Das beste Instrument dafür sind die Social Media Kanäle!

Wird das freiwillig und mit Freude passieren? Nein, denn auf dem Weg zur Online-Hotelbewertung, zum Beitrag in einem der vielen verschiedenen Reiseforen, zur Veröffentlichung von Fotos und Videos online lauern viele Hindernisse.

Deswegen sollten Sie als Destination oder Hotelier alles tun, damit Ihrem Gast bewusst wird, wie wichtig Ihnen seine Bewertung bzw. sein Beitrag über Sie (im Internet) ist!

Was sind Ihre Gedanken dazu? Mich interessiert Ihre Meinung. Schreiben Sie einfach unten drauf los...

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Wie können Sie Fans für Ihre Facebook-Seite finden?

fans
Emily Bergquist

Eine Facebook-Seite für Ihren touristischen Betrieb ist schnell eingerichtet, eine kurze Status-Meldung auf der Pinnwand im Nu geschrieben. Doch wie viele potenzielle Gäste werden sie auch lesen?

Grundsätzlich macht eine Fan-Gemeinde auf Facebook natürlich am meisten Sinn, wenn Sie viele Fans haben. Denn nur aktive Fans können innerhalb des Netzwerks mehr Aufmerksamkeit für Ihre Seite und damit für Ihren Betrieb schaffen. Die fotografierende Orang-Utan-Dame Nonja aus dem Tiergarten Schönbrunn hat es da mit ihrer Facebook-Seite ungleich leichter

Wie können Sie Ihre Fan-Seite bewerben - außer mit Gewinnspielen? Tipps gibt es in der passionPRlounge auf Facebook, wo auch Ihre Erfahrungen gefragt sind.

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Kann man HolidayCheck-Bewertungen in Facebook-Seite einbauen? – 1. Frage in der Passion PR-Lounge

Holidaycheckfacebook
Falls Sie es noch nicht gesehen haben: In der passion PR-Lounge auf Facebook habe ich bereits die erste Frage beantwortet. Ein Leser/Fan aus Hermagor will wissen, ob Hotels ihre HolidayCheck-Bewertungen auf der Facebook-Seite einbauen können.

Hier geht es zur Antwort>

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Generational Marketing – wie Touristiker die Generation X & Y umwerben sollten

Ein Video, das jeder Hotelier und Tourismusmarketer, gesehen haben sollte: Bonnie Knutson, Professor an der Michigan State University School of Hospitality Business, erklärt im 12-minütigen Video wieso die Generationen X und Y nicht mehr an Brands glauben, darunter auch Hotel Brands.

Laut Knutson glauben diese Generationen Werbesprüchen nicht mehr, weil sie unter Werbedauerbeschuss aufgewachsen sind und daher genau wissen, dass Werbung nicht gleich die Wahrheit ist. Das führt zu einer "I don' t believe you"-Einstellung.

Was also tun? Knutson hat drei Vorschläge:

  1. TRUTH Werbung darf auf keinen Fall lügen, sondern muss eine wahre Story bzw. Fakten erzählen.
  2. TESTIMONIALS Testimonials und Brand-Ambassadors (siehe auch die jüngste Aktion von Oberösterreich) wecken das Vertrauen mehr als Werbung. 
  3. CSR Knuton benutzt den Ausdruck "Community Activism". Bei uns läuft es wohl eher unter Corporate Social Responsibility. Sprich, diese beiden Generationen achten darauf, welches soziale Gewissen eine Firma an den Tag liegt. Wenn sie aussuchen kann, wählt sie das Hotel oder die Destination, die in diesem Bereich schon aktiv ist.

Wie wir alle wissen, haben Brands durch das Web - insbesondere das Web 2.0 - nicht mehr die Kontrolle über ihre Message. Daher ist laut Knutson Monitoring extrem wichtig.

Hier geht es zum Film: http://ow.ly/Fsmc (via Claude Bernard)

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Facebook im Tourismus – Fragen, die Sie klären sollten bevor Sie eine touristische Fanpage starten

Diese Nachricht fand ich letztens in meiner Mailbox:

"XYZ Hotel ist jetzt auch auf Facebook. Besuchen Sie uns."

Ja, Tourismusverbände und Hoteliers haben 2009 Facebook entdeckt. Gerade seit Facebook die Unternehmens-Fanpages in den normalen Nachrichten-Stream der User "verschoben" hat, ist das auch viel versprechender. Das ist erfreulich, und ich kann jedem Hotel raten, darüber nachzudenken, ob und wie eine Facebook-Seite Sinn für den eigenen Betrieb Sinn machen könnte.

Die Frage ist, wie finden Sie dafür auch wirklich "Fans"? Sicher nicht mit der Nachricht von oben. Das ist so als würde ich sagen:

"Ich mache eine Party. Kommen Sie auch."

Würden Sie kommen? Nein, sicher nicht. Erst muss ich Ihnen vermitteln, wieso Sie kommen sollten. Was Sie davon haben. Was Sie erwarten können. Ob es ein Motto oder einen Anlass gibt. Was für gute Getränke und Snacks ich Ihnen anbieten werde. Wer die anderen Gäste sind. Etc. etc.

Tourismus-Unternehmen werben gerne um Facebook-Fans, indem Sie Wochenenden, Flüge, Gutscheine oder Kameras verlosen.

Das ist prinzipiell kein schlechter Ansatz. Aber ist es auch der Beste? Letztendlich ist das so als würde ich Sie zum Besuch meiner oben erwähnten Party locken, indem ich nachfüge, dass es ein Gewinnspiel gibt. Das ist sicher nicht genug! Damit kann ich eher nur die Schnorrer ansprechen!

Bevor Sie eine (touristische) Facebook-Seite umsetzen, sollten Sie Antworten auf folgende Fragen finden:

  • Wieso sollte man unser Fan werden?
  • Was hat Ihr Fan von der Gruppenzugehörigkeit?
  • Ist der einzige Nutzen, dass Sie Rabatte & Aktionen anbieten?
  • Wie oft werden Sie Content veröffentlichen?
  • Was ist der Unterschied zu Ihrem Newsletter, bzw. Twitter-Account?

Der Kern ist immer: Wie können Sie Facebook zur interaktiven Vermittlung Ihres USPs einsetzen? Oder: Wie kann ich auf Facebook meinen USP transportieren?

Denn nur dann macht der Einsatz wirklich Sinn!

UPDATE: Ich selbst habe ziemlich lange mit der Umsetzung meiner Seite gewartet, weil ich selbst keine Antworten darauf hatte. Jetzt geht es bei meiner ganz neuen passion PR-Seite um die praktischen Web 2.0-Fragen meiner Facebook-Fans, meiner Newsletter-Abonennten und meiner Blog-Leser. Jeder kann mir seine Frage zur Umsetzung von Web 2.0 im Tourismus schicken, die ich dann auf der öffentlichen Facebook-Seite beantworte, statt per E-Mail oder im Blog. Werden Sie Teil von passionvienna on Facebook

Was meinen Sie? Welche Erfahrungen haben Sie mit touristischen Facebook-Seiten gemacht? Sie können sich mit einem Konto Ihrer Wahl anmelden und gleich einen Kommentar schreiben.

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