Der fvw Kongressin Köln ist schon eine Woche vorbei. Aber eine Aussage von Giata-Geschäftsführer Remzi Zafer Aru, der die Plattform myhotelvideo präsentierte, gefällt mir jeden Tag besser. Er meinte zu den anwesenden Reisebüro-Profis sinngemäß:
Mit der richtigen Verwendung von Web 2.0 können Sie den gleichen Effekt haben, wie mit einem teuren Standort in der belebten Fußgängerzone. Aber ohne Miete zu zahlen. Was Sie brauchen, um in die "virtuelle Fußgängerzone" zu kommen, ist die Humanpower, damit Sie sich mittels Social Media gezielt dort positionieren können.
Als Beispiel führte er ein Reisebüro an, das durch die massive Veröffentlichung von selbst gedrehten Clubvideos auf (no na) myhotelvideo, zum nationalen Topverkäufer der entsprechenden Clubs geworden ist. Ganz ohne teure, flächendeckende Standortmieten! Stattdessen ist ein Mitarbeiter hauptsächlich abgestellt, diese Videos auf der ganzen Welt zu drehen. Je authentischer und knapper, desto besser. Professionalität ist nicht erforderlich.
Das Beispiel ist auf die gesamte Tourismusbranche anwendbar, nicht nur für Reisebüros. Durch Ihren geschickten und regelmäßigen Einsatz des Web 2.0 haben Sie als TouristikerIn die Möglichkeit, regelrecht die "Ketten" Ihres Standortes und Ihres Budgets zu "sprengen". Vorausgesetzt, dass Sie das Budget für die entsprechende personelle Verwendung locker bzw. neu allokieren können.
Wie sieht es bei Ihnen aus. Planen Sie, eine Person für das Web 2.0 einzustellen? Mich würde Ihre Meinung interessieren.
Was bringen Blogs für Reisebüros? Wie kann das Weblog-Projekt realisiert werden und was ist beim Umsatz zu beachten? Diese Fragen beantwortete mein gestriger Vortrag beim Reisebüro-Marketing-Tag im Rahmen des fvw Kongresses in Köln.
Hier ist wie versprochen meine Präsentation zum Durchklicken und Herunterladen.
Der Kongress hat sehr viel Spaß gemacht. Leider hatte mein Flieger (auf beiden Strecken) eine irre Verspätung. Einige Highlights aus meinen Notizen werde ich bald veröffentlichen.
Donau Niederösterreich Tourismus hat mich eingeladen, bei ihren jährlichen Tourismus-Gesprächen auf Schloss Grafenegg, Schloss Hof und im Stift Göttweig vorzutragen. Das freut mich besonders, weil ich selbst Stammgast der Region bin! Wenn Sie sich die Webseiten anschauen, verstehen Sie auch wieso.
Meine besondere Herausforderung bestand darin, die unterschiedlichen Interessen der Teilnehmer abzudecken. Denn im Publikum saßen nicht etwa nur 4-Sterne-Hoteliers und Tourismusmanager. Es galt, mein geballtes Web 2.0-Know-how auch für Privatzimmervermittler, landwirtschaftliche Partner und Gastronomen verständlich zu machen. Dem Feedback nach zu urteilen, ist mir das gelungen.
Hier sind meine Folien. Achtung: Wie immer "funktionieren" diese nur, wenn man selber beim Vortrag war. Klicken Sie einfach auf die Vor-Taste. Viel Spaß damit!
Ich muss sagen, dass diese zweitägige Veranstaltung von EyeforTravel in München sämtliche meiner Erwartungen übertrifft. Und ich bin wirklich sehr anspruchsvoll!
Für jeden Touristiker, der sich für den Einsatz von Web 2.0 interessiert, sollte diese Konferenz zum Pflichtprogramm gehören. Daher ist es schade, dass nur eine Handvoll Teilnehmer aus Deutschland und Österreich hier sind. Der Rest kommt aus ganz Europa. Die Referenten tragen alle spannend und unterhaltsam vor. Es wimmelt von inspirierenden, tatsächlich umgesetzten Fallbeispielen.
Getroffen habe ich hier unter anderem auch Web Metrics Spezialistin und Bloggerkollegin Vicky Brock und Steven Budd aus Schottland. Fotos und Berichte folgen.
Ich wurde seit meiner Ankündigung, wieder an der Web 2.0 Expo in Berlin teilzunehmen, mehrmals gefragt, ob sich der Kongress für TouristikerInnen lohne. Meine klare Antwort: Ja! Aber nur, wenn Sie bereits ein Grundwissen und idealerweise auch praktische Erfahrungen in der Anwendung von Web zweinulligen Tools im Tourismus gemacht haben.
Sinnvoll ist es natürlich auch, sich schon vorher zu überlegen, mit welchen Fragen Sie sich gerade auseinander setzen müssen. Gibt es unter den Referenten solche, die Antworten inspirieren, oder von deren Erfahrungsberichten Sie profitieren könnten. Die Investition ist schließlich nicht ohne, auch wenn LeserInnen mit meinem Code 35% Ermäßigung erhalten.
Wenn Sie auf diese Fragen keine klaren Antworten finden, schlage ich die Teilnahme am nächsten Tourismuscamp der Kollegen von www.tourismuszukunft.de vor, welches am 24. und 25. Jänner 2009 zum zweiten Mal im deutschen Eichstätt stattfinden wird.
Wie schon 2007 werde ich auch heuer wieder an O´Reillys Web 2.0 Expo von 21. bis 23. Oktober in Berlin teilnehmen. Obwohl ich letztes Jahr einige Kritikpunkte hatte, das Programm für 2008 sowie die eindeutige Positionierung (siehe dieses Interview) haben mich überzeugt.
Für meine Leser gibt es ein Zuckerl: 35 % Ermäßigung (für jede Besuchs-Kategorie), wenn Sie sich mit dem folgenden Code für die Teilnahme anmelden: webeu08gr78. Einfach online anmelden und am Schluss den Code eingeben. Der korrekte Rabatt wird dann automatisch abgezogen.
Spannend finde ich - vom Standpunkt des Tourismus -, dass rund um die Expo unter dem "Label" Berlin Web Week eine Reihe von Web 2.0-Events stattfinden. Unterstützung dafür kommt von Berlin Partner GmbH, als Agentur für
Wirtschaftsförderung mit Ansiedlungs- und Außen-
wirtschaftsunterstützung sowie Hauptstadt-Marketing. Welche andere Stadt würde das zustande bringen?
Veröffentlicht am 15 September 2008. Tags: Präsentationen
Das Thema meiner Präsentation bei den diesjährigen Schönbrunner Tourismusgesprächen war "Österreichische Projekte seit September 2007". Dabei ging es natürlich in erster Linie um Web 2.0-Projekte und Erfahrungen damit.
Vielen, vielen Dank für Ihre großzügige Unterstützung!
(Copyright Michael Grinner)
Allen Web 2.0-Einsteigern, die letztes Jahr nicht dabei waren,
möchte ich das halbstündige Video meiner Präsentation von 2007 ans
Herz legen. Darin geht es um Grundlagen und Definitionen. Hier gehts lang.
Wir sind leidenschaftliche Experten mit einem klar umrissenen Angebot, das sich dank Web 2.0 mit Videos, Bildern, Geschichten besser kommunizieren lässt
Wenn wir uns nicht klar online positionieren, dann werden es mittels Web 2.0 unsere Gäste für uns tun
Potenzial:
Lebendige Darstellung unserer Expertise
Laufend Neugier für unser Angebot wecken
Mundpropaganda durch positive Bewertungen & Bildung einer Fangemeinde
Stefan Bauer von der Niederösterreich Werbung und Georg Steckenbauer von Tiscover/Meisterwerk stellten den Relaunch des Ausflugsplaners vor. Die Plattform informiert über die meisten Ausflugsziele der Region, Web 2.0-Elemente inklusive!