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Vorgestern erhielt ich das neueste Kursprogramm Spezial des Polycollege, der größten Wiener Volkshochschule. Das Schwerpunkthema: Sparprogramm. Im Heft wurden Kurse beworben, die genau das Wissen vermitteln, mit denen die TeilnehmerInnen clever Geld sparen können. Egal ob im Haushalt, im Home Office oder im Auto. Ich finde die Idee genial. Denn diesesmal geht es in der Krise nicht um Geiz-ist-geil-Lust, sondern um Kaufkraft-smart-nutzen.
Wie können Sie als Touristiker von dieser Stimmung profitieren? Nehmen Sie sich doch ein Beispiel am Polycollege: Geben Sie Ihren (potenziellen) Gästen Spartipps. Zeigen Sie ihnen, wie sie ihr Urlaubs- und Ausflugsbudget gezielt optimieren können. Informieren Sie über Angebote aus Gastronomie, Verkehr, Service und Kultur, bei denen das Preis-Leistungsverhältnis stimmt.
Es gibt viele Beispiele:
- Welche Low-cost-Carrier & Bahn- & Busverbindungen bringen Gäste zu Ihnen?
- Informieren Sie über die günstigste Art, vom Flughafen oder Bahnhof ins Zentrum zu kommen. In Wien ist der stark beworbene CAT etwa viel teurer als die S-Bahn, die nur 3,60 Euro kostet!
- Sie kennen gute und günstige Lokale in Ihrer Gegend, z.B. Studentenlokale, in denen man sich auch jenseits der 30 wohl fühlt.
- Welche Museen haben wann ermäßigten Eintritt?
- Auf welchem Weihnachtsmarkt stimmen die Preise für Punsch & Co?
- Welches Mitbringsel kann im Supermarkt erworben werden, geht aber als echte Spezialität durch?
- Wo gibt es gute Weine zum Ab-Hof-Preis?
Die Möglichkeiten sind grenzenlos. Am besten Sie stellen alle Tipps anschließend als Download zur Verfügung. So steigern Sie noch den Service-Charakter.



