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	<title>Kommentare zu: Hotelbewertungsplattformen &#8211; wieso die meisten Bewertungen positiv sind</title>
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		<title>Von: olaf philip beck</title>
		<link>http://fastenyourseatbelts.at/2008/05/hotelbewertungs.html/comment-page-1#comment-387</link>
		<dc:creator>olaf philip beck</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 13:01:28 +0000</pubDate>
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		<description>ich schliesse mich den comments von axel jockwer an, bei holiday check haben wir als hotel wenigstens die chance zu reagieren, bei positiven und negativen comments. wir sind im moment auch mitten in der planung wie wir das thema &quot; reputation management&quot; mit dem ich mich schon lange befasse, klug in unser marketing und qualitätsmanagement einbauen. leider ist es für uns als 5*superior design hotel in der der hamburger city nicht möglich, den buchern, über die portale über die wir naturgemäß mehr bewertet werden als bei holiday check, z.b. hrs, hotel.de oder expedia , weil wir zu 80% businessgäste haben, unser feedback zu geben. leider. wie gehen kollegen damit um? wir schreiben jedem hotelgast nach abreise eine mail mit onlinefragebogen, aber ein gast der uns bei hrs oder expedia schlecht bewertet, kann ich nicht erreichen. gibt es kollegen, die da ideen zu haben? in 10 jahren interessieren keinen gast mehr die hotelsterne an der tür, sondern ich bin überzeugt davon, das der gast sich zu 90% an serösen bewertungsportalen orientieren wird. gruss. olaf. p. beck, side design hotel hamburg, general manager, auch bei xing zu finden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich schliesse mich den comments von axel jockwer an, bei holiday check haben wir als hotel wenigstens die chance zu reagieren, bei positiven und negativen comments. wir sind im moment auch mitten in der planung wie wir das thema &#8221; reputation management&#8221; mit dem ich mich schon lange befasse, klug in unser marketing und qualitätsmanagement einbauen. leider ist es für uns als 5*superior design hotel in der der hamburger city nicht möglich, den buchern, über die portale über die wir naturgemäß mehr bewertet werden als bei holiday check, z.b. hrs, hotel.de oder expedia , weil wir zu 80% businessgäste haben, unser feedback zu geben. leider. wie gehen kollegen damit um? wir schreiben jedem hotelgast nach abreise eine mail mit onlinefragebogen, aber ein gast der uns bei hrs oder expedia schlecht bewertet, kann ich nicht erreichen. gibt es kollegen, die da ideen zu haben? in 10 jahren interessieren keinen gast mehr die hotelsterne an der tür, sondern ich bin überzeugt davon, das der gast sich zu 90% an serösen bewertungsportalen orientieren wird. gruss. olaf. p. beck, side design hotel hamburg, general manager, auch bei xing zu finden.</p>
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		<title>Von: Karin</title>
		<link>http://fastenyourseatbelts.at/2008/05/hotelbewertungs.html/comment-page-1#comment-386</link>
		<dc:creator>Karin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 May 2008 08:56:31 +0000</pubDate>
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		<description>@ Thomas Reisenzahn,
das ist ein interessanter Zugang. Sprich, man  &quot;schreibt&quot; sich ein normales bzw. durchschnittliches Urlaubserlebnis durch eine positivere Bewertung nachträglich &quot;schön&quot; (statt sie sich vor Ort schön zu trinken).

Ich finde es spannend, auf wieviele verschiedene Erklärungen wir hier kommen. Das Resultat bleibt für mich allerdings gleich: Hoteliers verschenken im Internet ihr Potenzial wenn sie ihre eigene Seite nicht mit Content aufwerten, die Bewertungsportale schneiden oder sich nur noch auf diese verlassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Thomas Reisenzahn,<br />
das ist ein interessanter Zugang. Sprich, man  &#8220;schreibt&#8221; sich ein normales bzw. durchschnittliches Urlaubserlebnis durch eine positivere Bewertung nachträglich &#8220;schön&#8221; (statt sie sich vor Ort schön zu trinken).</p>
<p>Ich finde es spannend, auf wieviele verschiedene Erklärungen wir hier kommen. Das Resultat bleibt für mich allerdings gleich: Hoteliers verschenken im Internet ihr Potenzial wenn sie ihre eigene Seite nicht mit Content aufwerten, die Bewertungsportale schneiden oder sich nur noch auf diese verlassen.</p>
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		<title>Von: Thomas Reisenzahn</title>
		<link>http://fastenyourseatbelts.at/2008/05/hotelbewertungs.html/comment-page-1#comment-385</link>
		<dc:creator>Thomas Reisenzahn</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 May 2008 14:46:55 +0000</pubDate>
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		<description>Das Internet ist ein Hilfsmittel zur persönlichen Distribution. Jedermann kann seine eigenen Videos auf einem bereits hohen Niveau in Netz stellen. Es reizt sehr viele, nicht zu wissen, wer einen sieht; Hauptsache, man wird gesehen.

Der Wille zur Selbstdarstellung bringt mit dem Massenmedium Internet das Phänomen mit sich, dass sich jeder besser darstellen möchte, als er ist.

Negative Erfahrungen sind somit ein Tabu und werden deshalb auch nicht negativ dargestellt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Internet ist ein Hilfsmittel zur persönlichen Distribution. Jedermann kann seine eigenen Videos auf einem bereits hohen Niveau in Netz stellen. Es reizt sehr viele, nicht zu wissen, wer einen sieht; Hauptsache, man wird gesehen.</p>
<p>Der Wille zur Selbstdarstellung bringt mit dem Massenmedium Internet das Phänomen mit sich, dass sich jeder besser darstellen möchte, als er ist.</p>
<p>Negative Erfahrungen sind somit ein Tabu und werden deshalb auch nicht negativ dargestellt.</p>
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	<item>
		<title>Von: Karin</title>
		<link>http://fastenyourseatbelts.at/2008/05/hotelbewertungs.html/comment-page-1#comment-384</link>
		<dc:creator>Karin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 May 2008 12:01:25 +0000</pubDate>
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		<description>@ Stephan, da bin ich anderer Meinung. Sicher ist es im eigenen Blog ein wenig heikel, aber auf den Plattformen bewegt man sich doch in einem geschützten Rahmen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Stephan, da bin ich anderer Meinung. Sicher ist es im eigenen Blog ein wenig heikel, aber auf den Plattformen bewegt man sich doch in einem geschützten Rahmen.</p>
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		<title>Von: Stephan Schmatz</title>
		<link>http://fastenyourseatbelts.at/2008/05/hotelbewertungs.html/comment-page-1#comment-383</link>
		<dc:creator>Stephan Schmatz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 May 2008 20:10:26 +0000</pubDate>
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		<description>Ich stimme allen Punkten zu, muss aber noch dazusagen, dass es auch juristisch sicherer ist, einen positiven Kommentar abzugeben - bei einem negativen kann man durchaus eine Verleumdungsklage riskieren. In Österreich sind wir ja diesbezüglich eine Insel der Seligen. Unsere deutschen Nachbarn (Stichwort: &quot;Abmahnwahn&quot;) sind schon sehr vorsichtig geworden, was negative Kommentare betrifft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stimme allen Punkten zu, muss aber noch dazusagen, dass es auch juristisch sicherer ist, einen positiven Kommentar abzugeben &#8211; bei einem negativen kann man durchaus eine Verleumdungsklage riskieren. In Österreich sind wir ja diesbezüglich eine Insel der Seligen. Unsere deutschen Nachbarn (Stichwort: &#8220;Abmahnwahn&#8221;) sind schon sehr vorsichtig geworden, was negative Kommentare betrifft.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Karin</title>
		<link>http://fastenyourseatbelts.at/2008/05/hotelbewertungs.html/comment-page-1#comment-382</link>
		<dc:creator>Karin</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2008 10:24:49 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Herren,

herzlichen Dank für Ihre Kommentare. Das mit dem Schwellenaspekt finde ich sehr einleuchtend.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Herren,</p>
<p>herzlichen Dank für Ihre Kommentare. Das mit dem Schwellenaspekt finde ich sehr einleuchtend.</p>
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		<title>Von: Markus Luthe</title>
		<link>http://fastenyourseatbelts.at/2008/05/hotelbewertungs.html/comment-page-1#comment-381</link>
		<dc:creator>Markus Luthe</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2008 23:17:16 +0000</pubDate>
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		<description>In der Tat sind auch unserer Wahrnehmung nach die weitaus meisten der in den Online-Foren abgegebenen Hotelbewertungen positiv. Acht von zehn Bewertern schreiben ihre Benotung, um das Hotel zu loben. Die Durchschnittsnoten sind eindeutig positiv. Dies sollte für einen entspannten Umgang der Hotellerie mit Bewertungsportalen, Blogs und Online-Communities sorgen.

Gerne will ich das angebotene Erklärungsmuster annehmen, dass die Gäste im Großen und Ganzen zufrieden sind. ;-)) Muss ja auch so sein!

Nur ergänzend möchte ich noch „Schwellenaspekte“ zur Erklärung des Phänomens anbieten: Gute Erfahrungen werden aufgrund des „Tip-Charakters“ gerne mit anderen geteilt, unliebsame z.B. aus den Gründen 1 – 5 „geschluckt“ und nur bei extrem negativen Erlebnissen gewinnt das Mitteilungsbedürfnis wieder Überhand und kann zur öffentlichen Reaktion führen.

Ein Beleg aus der Welt der Hotelsterne: Bei rund 8.000 klassifizierten Betrieben in Deutschland und den dazu gehörenden mehr als 100 Millionen Übernachtungen erreichen den Hotelverband Deutschland gerade einmal 130 (in Worten: einhundertdreißig) Beschwerden pro Jahr über die Sterneeinstufung von Häusern. Die werden dann aber in aller Regel auch detailliert vorgetragen und manchmal „menschelt“ es auch... Wir gehen ihnen natürlich in jedem einzelnen Fall auf den Grund.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In der Tat sind auch unserer Wahrnehmung nach die weitaus meisten der in den Online-Foren abgegebenen Hotelbewertungen positiv. Acht von zehn Bewertern schreiben ihre Benotung, um das Hotel zu loben. Die Durchschnittsnoten sind eindeutig positiv. Dies sollte für einen entspannten Umgang der Hotellerie mit Bewertungsportalen, Blogs und Online-Communities sorgen.</p>
<p>Gerne will ich das angebotene Erklärungsmuster annehmen, dass die Gäste im Großen und Ganzen zufrieden sind. <img src='http://fastenyourseatbelts.at/site/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ) Muss ja auch so sein!</p>
<p>Nur ergänzend möchte ich noch „Schwellenaspekte“ zur Erklärung des Phänomens anbieten: Gute Erfahrungen werden aufgrund des „Tip-Charakters“ gerne mit anderen geteilt, unliebsame z.B. aus den Gründen 1 – 5 „geschluckt“ und nur bei extrem negativen Erlebnissen gewinnt das Mitteilungsbedürfnis wieder Überhand und kann zur öffentlichen Reaktion führen.</p>
<p>Ein Beleg aus der Welt der Hotelsterne: Bei rund 8.000 klassifizierten Betrieben in Deutschland und den dazu gehörenden mehr als 100 Millionen Übernachtungen erreichen den Hotelverband Deutschland gerade einmal 130 (in Worten: einhundertdreißig) Beschwerden pro Jahr über die Sterneeinstufung von Häusern. Die werden dann aber in aller Regel auch detailliert vorgetragen und manchmal „menschelt“ es auch&#8230; Wir gehen ihnen natürlich in jedem einzelnen Fall auf den Grund.</p>
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		<title>Von: Axel Jockwer</title>
		<link>http://fastenyourseatbelts.at/2008/05/hotelbewertungs.html/comment-page-1#comment-380</link>
		<dc:creator>Axel Jockwer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2008 13:57:56 +0000</pubDate>
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		<description>Die Erklärungsansätze sind alle sehr einleuchtend. Auch ich habe mich immer weider gefragt, warum es so einfach ist zu zeigen, dass HolidayCheck eben kein bloßes &quot;Meckerportal&quot; ist.
Viele Konsumenten definieren sich über ein gekauftes Produkt, sie identifizieren sich damit und geben ihr Wissen gerne auch an andere weiter. Der Bericht über den eigenen Traumurlaub oder das super Hotel macht Spaß - man präsentiert sich anderen, zeigt sich als Kenner und kann vor anderen als Insider gelten.
Zudem trifft man dabei auch noch auf Gleichgesinnte, die das gleiche Produkt erlebt haben - ideal, um zu &quot;fachsimpeln&quot;.

Auf eine Einschränkung möchte ich noch hinweisen: Negative Bewertungen werden deutlich häufiger gelesen als positive. Hier spielt wohl die Mischung aus Sensationshunger und Absicherung eine große Rolle...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Erklärungsansätze sind alle sehr einleuchtend. Auch ich habe mich immer weider gefragt, warum es so einfach ist zu zeigen, dass HolidayCheck eben kein bloßes &#8220;Meckerportal&#8221; ist.<br />
Viele Konsumenten definieren sich über ein gekauftes Produkt, sie identifizieren sich damit und geben ihr Wissen gerne auch an andere weiter. Der Bericht über den eigenen Traumurlaub oder das super Hotel macht Spaß &#8211; man präsentiert sich anderen, zeigt sich als Kenner und kann vor anderen als Insider gelten.<br />
Zudem trifft man dabei auch noch auf Gleichgesinnte, die das gleiche Produkt erlebt haben &#8211; ideal, um zu &#8220;fachsimpeln&#8221;.</p>
<p>Auf eine Einschränkung möchte ich noch hinweisen: Negative Bewertungen werden deutlich häufiger gelesen als positive. Hier spielt wohl die Mischung aus Sensationshunger und Absicherung eine große Rolle&#8230;</p>
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