
Drei von den vier Beiträgen, die ich über der Konferenz re:publica – Leben im Netz – in Berlin geschrieben habe, sind für TouristikerInnen besonders relevant. Ich habe jeweils am Ende einige Anregungen eingefügt. Hier zur besseren Übersicht für Eilige und Ungeduldige auf einen Blick:
Social Web & Web 2.0 im Unternehmenseinsatz (Beispiel IBM)
- Funktionierende Web 2.0 Anwendungen, die in ein Intranet
eingebunden sind, herkömmliche Medien ersetzen (wie die Telefonliste)
vernetzen MitarbeiterInnen, verbessern deren Wissensmanagement über die
eigenen Services und heizen Innovationen im Unternehmen an.
- Schließlich
ist jeder Mitarbeiter der Tourismusbranche mehrere Wochen im Jahr auch ein Tourist.
Hier gibt es doch praktische Erfahrungen, die man mit den beruflichen
verbinden kann, um das Service zu verbessern und neue Innovationen zu
entwickeln.
Blogs & Social Web als Marketinginstrument für Unternehmen (Beispiel Sun)
- Anbieter, die Reiseplattformen und Communitys nicht
lesen, bzw. negative Kommentare nicht aktiv begegnen oder durch
Richtigstellung entkräften, zerstören damit ihren Ruf.
- Bloggende MitarbeiterInnen bringen einen klaren verwertbaren Nutzen für das Marketing und die Produktweiterentwicklung.
- Ein Big Bang ist nicht notwendig, aber Regeln zur
Orientierung und Selbstschutz sowie die klare Erlaubnis, dies unter
Firmenlogo, mit Firmenressourcen und während der Arbeitszeit zu tun, sind wichtig.
- Stellen Sie sich nur vor, wenn
Destinationsmarketingagenturen ihre MitarbeiterInnen aufrufen würden,
über ihre Arbeit bzw. ihre Destination zu bloggen. Gerade im englischsprachigen Raum wäre der
Nutzen unglaublich. Aber auch Wien-BesucherInnen sind zu Dreiviertel
aus Deutschland und Österreich. Hier würden sogar deutschsprachige
Blogs reichen.
Den Beitrag über Blogger und die Mythen der Blogosphäre möchte ich Ihnen in voller Länge als Herz legen.
Außerdem:
-Pressespiegel
-ARD-Beitrag
Sie glauben das alles nicht? Dann schauen Sie sich mal an, wie manche schon heute surfen.
Wer nicht auf dem Laufenden bleiben möchte, landet früher oder später vor dem Konkursrichter. Und dann sagen Sie nicht, es habe Sie keiner informiert.
Über Karin Schmollgruber /passion PR: Die Pionierin für Online-Kommunikation ist Vortragende, Seminar-Leiterin für den Einsatz von Social Media und (PR-)Beraterin – mit Schwerpunkt Tourismusbranche. Zu ihren Kunden gehören u.a. Österreichische Hoteliervereinigung, APA-OTS Tourismuspresse, Katla Travel und Hotels in D/A/CH. Seit 2006 bloggt die Austro-Chilenin & studierte Juristin auf fastenyourseatbelts.at über Do’s und Don’ts in Social Media und Online-Kommunikation. Für noch mehr handfeste Umsetzungstipps bestellen Sie ihren Newsletter auf passionpr.at/impuls






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One Response to “re:publica 2007 – Fazit für die Touristikbranche”
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