In den letzten Tagen habe ich mehrmals das Cluetrain Manifesto erwähnt. Dessen Thesen – Märkte sind Gespräche – stammen bereits von 1999! Die Autoren waren David Weinberger, Christopher Locke, Rick Levine und Doc Searls. Beim Elektrischen Reporter gibt es ein Interview zum Stand der Dinge mit David Weinberger (englisch mit deutschen Untertiteln). Seine These: Das Internet ist nach wie vor "underhyped"! Denn:
- Es gibt nun eine zweite Runde des Enthusiasmus für das Internet als
eine Geschäftsmöglichkeit. Aber die grundsätzliche Dynamik ist immer
noch, dass es ein neuer öffentlicher Raum ist, in dem wir mit unseren
eigenen Stimmen über das sprechen, was für uns wichtig ist und uns mit
anderen verbinden. - Im Laufe der Geschichte haben wir nicht oft neue Wege erfunden, uns
mit anderen zu verbinden und nun tun wir das fast jeden Tag. Wir werden
damit fortfahren und das wird das Interesse weiter antreiben. - Das ist einer der wichtigen Aspekte des Web2.0, dass sehr
fortgeschrittene, mächtige Dienste entstanden sind, die es aber für
andere Leute sehr leicht machen diese Dienste für andere Anwendungen
weiter zu verarbeiten. - Auf diese Art bekommt man einen Multiplikatoreffekt, indem Leute,
die nicht so gut sind, dass sie ein eigenes Mappingprogramm oder ein
Onlinereservierungssystem bauen könnten, doch eigene Anwendungen
zusammenstellen können, indem sie auf der Arbeit von anderen aufbauen.
Wenn Sie keine Zeit für das Video haben: Das komplette Transkript auf Deutsch finden Sie bei Siggi Becker. Weitere Infos: David Weinberger, Cluetrain Manifest (englisch), World of Ends (Co-Autor Doc Searls).
Schön, dass Sie wieder hier sind :-) Kennen Sie schon meine Leistungen für Sie?



